Christoph Dörn von WIK Group: Wie grün kann ein Elektrohersteller sein?
Shownotes
Du möchtest diese Folge lieber als Videopodcast sehen? https://youtu.be/vb0YZ8NNbrs
Rund zehn Millionen Elektrogeräte verlassen jedes Jahr die Werke der WIK Group. Wer morgens seinen Espresso zieht oder sich die Haare föhnt, hat gute Chancen, eines davon zu benutzen, ohne es zu wissen. Denn der Hersteller aus Essen entwickelt und fertigt Siebträgermaschinen, Kaffeevollautomaten und Haartrockner für große Marken, der eigene Name bleibt unsichtbar. „Die Bühne gehört den Marken“, sagt CEO Christoph Dörn.
An der Spitze dieses Elektrogeräteherstellers steht ein Mann, der ursprünglich Schauspieler werden wollte und sich als Meeresschützer versteht. Sein Vater hielt das für unvereinbar: “Entweder sei man Unternehmer oder Grün." Christoph Dörn, seit 2016 CEO in dritter Generation, will das Gegenteil beweisen.
Als er ins Unternehmen einsteigt, glaubt er noch, eine klare Ansage reiche: „Wenn ich jetzt dahin komme und verkünde, dass das die neue Richtung ist, dann wird das schon so funktionieren.“ Doch das tut es nicht. Programme werden angestoßen und versanden, die Belegschaft zögert. Die Wende kommt erst, als er die gesamte Organisation in die Strategieentwicklung einbindet und zum ersten Mal Persönliches erzählt: „Plötzlich hat man Christoph gesehen und Christoph kennengelernt“, sagt er. “Jetzt bin ich in der schönen Situation, dass wirklich die ganze Organisation das Thema mitnimmt.”
WIK will nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip produzieren, ohne toxische Materialien, die Fertigungsstätten sind bereits zertifiziert. Auf einer Skala bis zehn sieht Dörn sein Unternehmen trotzdem erst bei 0,8. Zufrieden sei er nie, weil er immer das Gefühl habe, es "ist alles zu wenig und sowieso viel zu spät”. Auf die Entwicklung des Unternehmens schaut er trotzdem zuversichtlich.
Christoph Dörn erzählt außerdem, warum er nicht glaubt, dass die Lösung im Weniger-Produzieren liegt und weshalb sein ältester Sohn fremde Menschen ermahnt, keinen Müll fallen zu lassen. Live aufgezeichnet auf der Maschinenraum Momentum 2026 – im Podcast „Alles neu…? Aus dem Maschinenraum“ mit Tobias Rappers und Katja Michel.
Eine Buchempfehlung von Christoph Dörn: Blue Machine: How the Ocean Shapes Our World von Helen Czerski
Alle weiteren Buchempfehlungen unserer Podcast-Gäste findest du in unserem digitalen Bücherregal auf Goodreads: Maschinenraum Buchclub
+++ Mehr Informationen zur WIK-Gruppe auf der Website und zu Christoph Dörn auf LinkedIn +++
+++ Mehr Informationen zur Initiative Free The Sea auf der Website und zu Christophs Engagement als "Chief of Boring im Video +++
+++ Fragen oder Anregungen zum Podcast? Dann schreib eine Mail an allesneu@maschinenraum.io +++ +++ Mehr zum Maschinenraum auf unserer Website und auf LinkedIn +++ Moderation: Tobias Rappers, Katja Michel | Redaktion: Rebecca Marquardt +++
Transkript anzeigen
00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu Alles Neue aus dem Maschinenraum, dem Interview-Podcast für den deutschen Mittelstand.
00:00:21: Mein Name ist Katja Michel und ich bin Redakteurin beim Wirtschaftsmagazin Kapital.
00:00:25: Und ich bin Tobias Rappers Geschäftsführer des Maschineraums, dem Ökosystem für deutschsprachige Familienunternehmen.
00:00:32: Wir sind inzwischen schon bei der siebzigsten Podcastfolge von alles.
00:00:36: neu ist jetzt eine ganz besondere.
00:00:41: Wir haben sie nicht im Studio- und Maschinenraum aufgenommen, sondern live auf unserer Konferenz der Maschinerau Momentum – die ersten Konferenzen von Familienunternehmen für Familienunternehmens.
00:00:52: Das Thema dieser Konferenc hier auf dem Eurif Campus in Berlin war Ambidextrime also die Beitändigkeit das Kerngeschäft weiterzuentwickeln und gleichzeitig Neues zu wagen.
00:01:04: Deshalb haben wir auch einen Gast eingeladen, der zu diesem Thema passt wie kaum ein anderer Christoph Dörn, CEO und Gesellschafter der WIK-Gruppe und Gründer der Initiative Free the Sea.
00:01:16: Wie passt es zusammen als passionierter Meereschützer ein Unternehmen zu führen das sich auf die Herstellung von Elektroartikel spezialisiert hat?
00:01:23: Wie klappt es das Kerngeschäft voranzubringen um gleichzeitig eine Mission zu verfolgen?
00:01:28: Darüber und über viele weitere spannende Themen haben wir live auf dem Maschinenraum Momentum spannendes Gespräch mit Fragen aus dem Publikum, also es lohnt sich auf jeden Fall reinzuhören.
00:01:43: Und wenn ihr uns in Action auf der Bühne sehen wollt dann würde ich euch unbedingt ans Herz legen die Folge als Video auf YouTube anzusehen.
00:01:50: den Link findet ihr ganz oben in den Schoennots.
00:01:53: Außerdem freuen wir uns wenn ihr diese Folge und unserem Podcast positiv bewertet.
00:01:58: das hilft uns sehr und das hilft die Familienunternehmen in Deutschland sichtbarer zu machen!
00:02:03: Jetzt starten wir auch schon direkt in die Folge Und davor kommt, wie immer das Was Bisher Geschar von Katja.
00:02:12: Was bisher geschah!
00:02:17: In deiner ersten Produkte ein klassischer Lockenstab mit dem sich die Haare in glamouröse Wellen aller Marilyn Monroe legen ließen.
00:02:28: Im Laufe der Jahre kommen unter der Marke Wick Toaster und Standmixer, Bügeleisen und Kaffeemühlen dazu.
00:02:34: Der Markt für elektrische Haushaltsgeräte boomt in den Wirtschaftswunderjahren.
00:02:39: In den Sechziger Jahren steigt Rucks Schwiegers und Klaus Dörn ein, aus dem Essen auf Familienbetrieb macht er eher ein internationales Unternehmen – das heute rund viertausend Menschen beschäftigt.
00:02:50: Klaus-Dörn ist es auch der Frühdenschritt nach Asien wagt!
00:02:53: Einen ersten Standort in Hongkong eröffnet der Unternehmer.
00:02:58: Später kommt unter anderem ein weiterer im chinesischen Shenzhen hinzu Wegfertigt heute im Auftrag großer Markenhersteller.
00:03:05: Zu den wichtigsten Produkten gehören Siebträger, Espresso-Maschinen und Kaffee voll Automaten.
00:03:11: Seit Jahrzehntzehn führt Klaus Dörns Sohn Christoph die Weggruppe.
00:03:15: Welche Fragen er sich stellte bevor er ins Familienunternehmen einstieg?
00:03:19: Und welche Antworten er fand?
00:03:21: Darüber sprechen wir mit Christoph Dörn jetzt im Podcast.
00:03:24: alles neu aus
00:03:30: dem Maschinenraum!
00:03:34: Alles neu aus dem Maschinenraum.
00:03:36: Schön, dass ich da sein darf!
00:03:37: Danke!
00:03:37: Wir sind ja heute live hier im Rollriff Campus in Berlin bei der Maschineraumomenschung wo vierhundert Menschen aus den über achtzig Mitgliedsunternehmen zusammenkommen und deswegen fangen wir mit dem Podcast heute ein bisschen anders an.
00:03:53: Wir fangen dich an der Espresso bean und da hast du gestern schon deinen Espresse genießen können.
00:03:57: sondern die erste Frage an dich ist welches Gespräch?
00:04:02: Hast du gestern oder heute geführt hier auf dem Maschinenraum momentan, was dich nachhaltig beeindruckt hat?
00:04:10: Was mir definitiv Mut macht ist eigentlich das Thema Nachhaltigkeit.
00:04:16: Dass es mir sehr am Herzen liegt also eigentlich auch meinen Grund ist warum ich mich letzten Endes dazu entschlossen habe doch in Familienunternehmen einzusteigen und andere Pläne hinter mir zu lassen.
00:04:29: Dass das Thema Nachhaltigkeit tatsächlich in Familienunternehmen noch viel mehr diskutiert wird, dass es tatsächlich noch ein aktuelles Thema ist.
00:04:38: Und wenn du so dich im Maschinenraum bewegst da kennen viele dich, viele kennen WIK musst du trotzdem manchmal noch erklären was ihr eigentlich macht?
00:04:48: Ich war tatsächlich gestern sehr überrascht, dass gerade die ersten zwei-, drei Gespräche unerwartet so dieses Aha-Moment WEC habe ich schon mal gehört.
00:04:58: ihr macht doch was mit Kaffeemaschinen.
00:04:59: Das hab' ich so in der Welt eigentlich noch nie erlebt.
00:05:02: ansonsten muss man immer sehr viel erklären was wir machen wo das man unsere Produkte findet und warum das man denn die Marke gar nicht kennt.
00:05:11: aber gestern war ich sehr überascht das ist doch tatsächlich ... im deutschen Familienunternehmen umfällt, dass er ein Begriff ist.
00:05:20: Erklärst uns das gerne auch noch mal genauer?
00:05:22: Also ich habe das ja jetzt in der Anmoderation tatsächlich nur kurz angerissen.
00:05:26: Was ist es für ein Unternehmen?
00:05:28: wie funktioniert das?
00:05:29: Ihr macht ja wahrscheinlich nicht nur Kaffee voll Automat und Siebträgermaschinen... Wo sind die wichtigsten Standorte?
00:05:34: Wie ist das Verhältnis Deutsch, Schweiz, Asen
00:05:37: usw.?
00:05:39: Gut also wir sind erstmal eine klassische Produzent für Elektrohaushaltsgeräte die wir auch sehr, sehr gerne entwickeln.
00:05:46: Eigentlich begleiten wir sehr gerne den Produktzyklus für die Markenkunden wirklich von Anfang bis zum Ende.
00:05:53: Das heißt das Angebot startet eigentlich schon mit Innovation.
00:05:57: Danach wäre eine konkrete Produktentwicklung.
00:06:00: nachher kommt die Industrialisierungsphase in unseren Werken und dann die Produktion.
00:06:06: Was wir klassisch früher noch als After Sales Services beschrieben hatten, war eigentlich dann auch mehr wieder, dass man Hotlines zur Verfügung stellt.
00:06:13: Wenn der Markenkunde das wünscht und sich seine Konsumenten an die Hotline wenden können.
00:06:20: Heute verstehen wir das ein bisschen anders.
00:06:22: Heute haben wir zu unserem Gesamtkategorie-Segment noch Circular Services hinzugefügt.
00:06:29: Das ist eigentlich der nächste Schritt, der logische Schritt wenn du Thema Nachhaltigkeit vorantreiben möchte.
00:06:37: Für uns ein riesengroßer Schritt und wir gehen das mutig an, also wir refurbischen Produkte von unseren Kunden heute schon in Nordmazedonien da ist die Nähe zum europäischen Markt einen Riesenvorteil werden diese auf, wir analysieren natürlich zunächst schauen was kann wiederverwendet werden wenn ein Produkt gar nicht mehr laufen möchte.
00:07:00: Schaut man immer noch mal genau hin, welche Komponenten könnte man eigentlich nochmal benutzen und einem anderen Produkt wieder ein neues Leben zu schenken?
00:07:07: Das ist so'n bisschen der Pionierphase für uns.
00:07:11: Leider noch recht unüblich aber wir glauben ganz fest daran dass das die Zukunft ist.
00:07:15: Wenn man jetzt durch so einen Mediamarkt oder durch den Saturn geht oder Galeria Kaufhof in den Elektro-Warnbereich In welchen Produktkategorien kommt man damit euch indirekt in Berührung?
00:07:27: Man sieht uns selber direkt nicht, man merkt eigentlich immer der Entwickler und Hersteller sind.
00:07:32: Der sich dezent im Hintergrund hält die Bühne gehört den Marken.
00:07:38: wir sind Eigentlich bei kleinen Geräten in der Küche und im Badezimmer vertreten.
00:07:42: Also
00:07:42: Kaffeemaschinen?
00:07:43: Kaffeemaschinen.
00:07:44: früher
00:07:44: der Toaster hatten wir mal, es ist im Moment kein Thema mehr.
00:07:49: ich bin eigentlich ganz froh, dumm.
00:07:50: Ansonsten müssen sich unsere Ingenieure damit befassen wie man denn die Akkus wieder raus bekommt ohne dass die Wasserfestigkeit nachher zerstört wird.
00:07:59: Zambisten ein kritisches Thema!
00:08:02: Im Badezimmer sind wir mit Harttrockmann vertreten.
00:08:05: oder Frisierstäben nach wie vor sehr, sehr klassisch auch an die Vergangenheit angelegt.
00:08:11: Verkaufen
00:08:11: sie sich
00:08:11: noch?
00:08:12: Die verkaufen sich tatsächlich sehr gut!
00:08:17: Früher war das eigentlich das Hauptproduktsegment, historisch gewachsen.
00:08:21: Sehr emotional verbunden auch.
00:08:23: Dann kam so ein bisschen die Phase in dem es wirklich zum Commodity geworden ist wo wir gesagt haben okay da können und wollen gar nicht mehr mithalten.
00:08:31: Das waren dann kinesische Hersteller, die das übernommen haben und dann würde durch Dyson noch mal ganz anders ... Preissegment eröffnet, wo wir gesagt haben okay.
00:08:42: Haben sich mehr und mehr Marken in der Kategorie nochmal neu angesiedelt?
00:08:46: Und da wurde das Ganze eigentlich noch mal spannend und neu wiederbelebt für uns.
00:08:50: Was heißt ihr seid wirklich so Hiddenschampions im wahrsten Sinne des Wortes.
00:08:55: also jeder hat euch wahrscheinlich im Haushalt...
00:08:58: Wir wissen es nur nicht und wir seien in den Elektromärkten und wir erkennen euch nicht.
00:09:02: Gibt's
00:09:02: einen Trick wie man es erkennen kann ob das Produkt von euch hergestellt wurde?
00:09:05: ich
00:09:05: Ich
00:09:06: glaube, der Kunde wäre nicht froh darüber.
00:09:09: Also es ist auch nach wie vor Verschwiegenheit eigentlich sehr wichtig.
00:09:14: In der Branche weiß man mehr oder weniger schon so ein bisschen was WK macht und was andere machen aber nach außen hin zu Konsumenten ist das nach wie vordeprägte.
00:09:23: Das kann ich verstehen dass du die Kunden nicht verraten kannst.
00:09:26: Aber du kannst vielleicht eine Sache fragen Was ist denn eure Kernkompetenz?
00:09:31: Sagen wir so Wir haben wie gesagt mit Personal Care angefangen im Badezimmer, aber inzwischen gab es eigentlich die große Entwicklung zu Food and Barriage.
00:09:44: Wasser-Spender
00:09:44: oder?
00:09:45: Wasserspender sind jüngst hinzugekommen.
00:09:49: Die große Eröffnung ins neue Segment hat eigentlich mit dem Kaffeesegment angefangen.
00:09:53: Also wir haben die ersten Espresso Siebträgermaschinen entworfen, daraus wurde dann der nächste logische Schritt eigenen Espresse Vollautomaten herzustellen alles noch unter Eigenmarke und er hat uns eigentlich dann plötzlich ein sehr verlässliches Produkt.
00:10:14: tatsächlich war den Weg ins Cafésystemsegment eröffnet und in dem Sinne nach wie vor sehr stark vertreten.
00:10:25: Und wie läuft dieser Prozess ab?
00:10:26: Also, wie konkret und genau sind die Ideen mit denen die Kunden zu euch kommen.
00:10:30: Sagen sie, machen wir einen besseren Lockenstab?
00:10:32: oder sagen die machen wir ein Lockenstaub der auch dies und jenes kann?
00:10:35: Es kann ganz unterschiedlich sein.
00:10:37: Wir haben tatsächlich auch die Kunden, die mit einem beinahe fertigen Produktionskommen und sagen Sie wollen eigentlich nur in den Herstellern macht doch mal die Industrialisierung dann finden wir während der Industrialisierung raus und empfehlen das nachher... Industrialisierung
00:10:49: heißt jetzt Masse-Fertigung.
00:10:50: Das heißt nachher eigentlich die Adaptationen, wir müssen die Produktion aussehen, dass das Produkt effizient hergestellt werden kann.
00:11:00: Oft findet man in der Situation nachher heraus, dass man das Produktdesign doch nochmal anpassen wollen möchte und deswegen empfehlen wir dann immer, dass wir möglichst früh hinzugezogen werden um dann auch entsprechend auf das Produkt noch rechtzeitig einwirken zu können bevor es dann schwierig wird das Ganze dann wirklich effiziente herzustellen.
00:11:21: jetzt mit dem neuen Thema Zäkularität bekommt das noch mal eine ganz andere Stellenwert.
00:11:27: Da ist das Design eigentlich entscheidend, auch dass das Produkt wirklich fertig vorbereitet ist auf Zirkularität.
00:11:33: also das ist dann auch Teil des Packages wenn wir über Zirklarität reden, dass wir sehr gerne schon in der Designphase mitwirken, wenn nicht sogar das Design für das Produkt machen wollen.
00:11:44: Das sprechen wir gleich bestimmt noch drüber Cradle-to-Cradle Zirkularität.
00:11:50: Vorher vielleicht noch mal die Frage, was sind gerade so die Themen, die euch als Unternehmen oder dich als Unternehmer beschäftigen neben dem Thema Zirklarität?
00:12:00: Das sind mannigfaltige Themen.
00:12:02: Es ist natürlich grundsätzlich wie das heute alle berichtet haben der Erhaltung und auch ein starker Fokus auf das Kerngeschäft.
00:12:12: Nach wie vor auch um uns weiterzuentwickeln brauchen wir natürlich die Ressourcen und finanziellen Mittel, um das Ganze auf die Beine zu stellen.
00:12:23: Auf der anderen Seite ist Veränderung ein riesen Thema.
00:12:25: Natürlich ist Stabilität gegenüber Veränderungen so die Waagschale.
00:12:32: Vorletztes Jahr angefangen das erste Mal mit der Gesamtorganisation, unsere neue Strategie zu entwickeln.
00:12:39: Das hat angefangen mit dem Warum machen wir was?
00:12:42: Wo ich mich persönlich auch mitteilen konnte nochmal wirklich vor der großen Mannschaft.
00:12:48: Was meine inneren Beweggründe waren und heute noch sind und warum.
00:12:52: ich sehe dass es für das Geschäft auch zukunftsfähig ist.
00:12:54: Und darauf basierend haben global mit allen Teams angefangen, unsere Strategie zu entwickeln und das sind zum einen die üblichen Themen wie Digitalisierung was bei uns natürlich dann auch mit unserer Fertigung tiefer ein Riesenaufwand bedeutet.
00:13:11: Das sind aber auch neue Produktsegmenten es sind neue Märkte die wir erschließen wollen.
00:13:17: Was mir sehr am Herzen gelegen hat weil ich denke jede Transformation geht mit einem der Kulturwandel einher dass wir auch den Kulturwandel mit als einen strategischen wichtigen Baustand mitdefiniert haben.
00:13:33: Du hast gesprochen über das Kerngeschäft, diesen ersten Punkt, den du genannt hast der hier sehr viele bewegt.
00:13:38: jetzt haben wie viele Jurorinnen und Juror des Podcasts die nicht hier sind kannst du vielleicht noch ein bisschen erklären was du damit meinst?
00:13:45: also der erste Punkt den du angeführt hast was dir auf dieser Konferenz viele bewegte?
00:13:51: Das Thema Ambitrex T kommt natürlich im Kerngeschäft.
00:13:55: für mich Es ist sehr relevant, also es ist eigentlich in beiden Bereichen sehr relevant.
00:14:01: Aber im Kerngeschäft als junger Mann neu ins Unternehmen dazu gekommen bin war die Komplexität manchmal schon teilweise erdrückend auch wenn es faszinierend war.
00:14:15: Und ich dachte eigentlich von meinem ursprünglichen Hintergrund als Kreativer, als Schauspieler in das Unternehmen kommen.
00:14:21: Das werden sehr traurige Erfahrungen erst mal sein, Kreativität unterdrückt und sowieso eine sehr feindliche Umgebung.
00:14:31: Dann habe ich aber gemerkt dass eigentlich Massenproduktionen, Massenfertigung an sich wahnsinnig faszinerend sein kann.
00:14:40: Wenn an dem Tag, an dem man produzieren will auch nur eine Schraube fehlt kann man das ganze... Produkt nicht montieren.
00:14:46: Also das hat mich dann sehr fasziniert, wir haben eine große Tiefe auch in unserer Produktion.
00:14:53: Das heißt wir stellen Komponenten selber her aus verschiedenen Teilunterkomponentinnen.
00:14:58: Wir haben Plastik Injection Molding, unseren eigenen Spritzkurs, Aluminium Spritzkus dazu noch... Es ist eigentlich sehr, sehr fassinierend was alles zusammen kommt aber es sind auch sehr viele Bereiche die funktionieren müssen auch schon angefangen mit Innovation bis das Produkt dann am Ende der Linie danach auch wirklich in den Kontinent gehen.
00:15:16: Kannst
00:15:16: du mit uns teilen, wie viele Produkte ihr habt?
00:15:19: Unterschiedliche Produkte?
00:15:20: Unterschiedliche
00:15:21: Produkte ist vielleicht ... schwierig zu definieren.
00:15:26: Es kommt auf die Kategorie drauf an, wie groß die Variante ist.
00:15:30: Wenn es um Produktionszahlen geht, ich glaube im Jahr sind's um die zehn Millionen Produkte, die wir in die Welt raus schicken und das heißt für mich natürlich auch, dass es mit einem enormen ökologischen Fußabdruck verbunden und damit hin auch mit einer großen Verantwortung.
00:15:48: Was ist für dich, wir haben ja über Veränderungen gesprochen, Ambidextrie stabil bleiben in Bewegung kommen das Tradition bewahren und Neues ausprobieren?
00:15:59: was ist für Dich die größte Transformation Chance für WIK?
00:16:04: Die größte Chance bei uns intern, ich glaube der Weg ist klar definiert.
00:16:10: Wir wollen in die Zirkularität, wir wollen Cradle to Cradle und keine toxischen Materialien mehr verwenden.
00:16:16: aber die größte Chance für uns das Ganze voranzutreiben hat sich glücklicherweise mehr und mehr bereits materialisiert es wirklich das Unternehmen mitzunehmen.
00:16:26: Also meine Erfahrung war wirklich von.
00:16:29: in frühen Jahren hatte ich das Gefühl, ich könnte aufschlagen im Familienunternehmen und sagen wo es hingeht.
00:16:35: Nachhaltigkeit ist ganz wichtig, Mitarbeiter haben auch Familien und dachte sie werden das dann so verstehen und alle mitziehen.
00:16:45: die Erkenntnis war dann das von oben zurück Kunden verkünden ohne die Mitarbeiter mitzunehmen, ist da eigentlich immer zum Scheitern verursacht.
00:16:53: Also es gab dann natürlich sehr viele Zweifel, Ängste und über die Jahre habe ich festgestellt vielleicht muss man zuerst einfach mal zuhören von wo diese Ängsten kommen und möglichst sich im Klaren darüber sein welches positive Alternativbild kann man den Mitarbeitern an die Hand geben, um die Ängste da so ein bisschen zu nehmen.
00:17:17: Aber es ist auch erstmal zuhören und das zulassen auch.
00:17:20: Und für mich selber natürlich, weil der für das Thema brennt fühlte sich zuerst mal wie einen Rückschlag an wenn man merkt okay warum sind jetzt das Verhalten?
00:17:29: Warum zögern sie jetzt?
00:17:31: Ich kann dann nur empfehlen dass man sich zurücknimmt in dem Moment über die Intentionen Nachdenken, die der Gegenüber damit hat.
00:17:38: Und eigentlich in ein Hundert Prozent der Fälle kommt man zu dem Schluss ist es alles positiv.
00:17:45: Es ist nichts Destruktives dahinter.
00:17:48: Das sind einfach Sorgen, die mitgenommen werden wollen.
00:17:50: Du hattest ja anscheinend auch eigene Sorgen und du sagst hast du das vorgestellt wie eine feindselige Umgebung?
00:17:55: Du wolltest erst einen ganz anderen Weg gehen und kommest aus der kreativen Ecke.
00:17:59: Erzähl uns doch mal davon.
00:18:01: also wo wolltest du eigentlich hin und warum hast du dich entschieden dann doch ins Familienunternehmen zu gehen?
00:18:06: Mein Wunsch war von jungen Jahren an eigentlich immer schon Schauspieler zu werden.
00:18:11: Mit der Intention, dass ich in der Welt wahrgenommen habe relativ früh, dass viele Dinge nicht so laufen wie sie laufen sollten übereinander in der Gesellschaft umgehen wir mit den Ressourcen unseres Planeten umgehen und die wichtigsten Ökosysteme ausbeuten und zerstören, die uns am Leben erhalten.
00:18:34: Ja, ich wollte eigentlich immer Geschichten erzählen um Menschen zu bewegen und Menschen zum Motivieren das Richtige zu tun.
00:18:41: Aber warum als Schauspieler?
00:18:43: Also wieso erschien dir das der richtige Weg das zu tun?
00:18:47: Ich hatte schon in der Schulzeitberührungspunkte und habe mich da eigentlich wiedergefunden, weil das auch tatsächlich für mich immer ein Ventil war um eigentlich eigene Erfahrungen mit den Rollen einfließen zu lassen.
00:19:00: Es hat sich immer gut angefühlt es hat immer sehr viel Energie freigesetzt und das Ganze zusammenzubringen für mich dann einfach Sinn gemacht.
00:19:10: Ich habe die Karriere angestoßen, die Ausbildung angestoßt und mit der Zeit nach und nach festgestellt als Schauspieler hast du eigentlich gar nicht so viel mitzureden welche Geschichten erzählt werden und nicht mal wie Geschichten erzählt werden.
00:19:24: also Wenn es dann in der Szene irgendwie drum ging und ich hatte eine gute Idee, man könnte doch noch.
00:19:29: Und dann kann man vielleicht ein Angebot machen und dann sagt der Regisseur, du ... Es ist nett aber mir hat's vorher besser gefallen.
00:19:36: Dann ist das einzig was an mir rüber bleibt zu sagen, dann mach' ich's doch sehr gerne so für dich wie du das möchtest.
00:19:43: In der Situation wo sich die Unsicherheit bei mir geschürt hat ob das denn in die richtige Richtung gehen sollte, da hatte ich auch ein Erlebnis in der Natur.
00:19:52: Das passiert?
00:19:53: Meine Frau und ich waren oder sind sehr ambitionierte, begeisterte Taucher.
00:19:59: Es hat sich jetzt so mit den kleinen Piraten zu Hause ein bisschen resuziert, zeitliche Möglichkeiten ... Mit Flasche.
00:20:08: Und wir waren beim einen Tauchgang unter Wasser unterwegs zusammen und plötzlich hat sich die ganze Umgebung mit Haien gefüllt was eigentlich ein sehr schöner Moment war, weil hier sieht man inzwischen leider viel zu wenig im Meer.
00:20:25: Und plötzlich habe ich so eine ganz starke Präsenz gefühlt im Wasser und es hat mich dann dazu veranlasst irgendwie nach oben zu schauen und dann hing da seinen riesen majestätischer Delfin über dem Riff also sehr eindrückliche Erscheinung Und hat uns wie beobachtet, er hat sich nicht bewegt und dahin einfach da.
00:20:45: Das hatte irgendwas mit mir gemacht.
00:20:46: Es war nicht die Stimme irgendwie ganz kitschig im Kopf, sondern ich bin tatsächlich nachher zum Wasser raus.
00:20:52: Mit der Erkenntnis soll daraufhin die Probleme zu beklagen, sondern dorthin gehen, wo ich wirklich einen Unterschied machen kann.
00:21:02: Und das war dann für mich ... Offensichtlich das Familienunternehmen.
00:21:05: Ich gesagt, okay ich kann sehr viele Dinge aufzeigen wahrscheinlich relativ schnell die man besser machen könnte.
00:21:12: Und wann war dieser Moment?
00:21:13: Also welches Jahr war das?
00:21:18: Ungefähr.
00:21:19: Vielleicht im Jahr zweitausendfünf oder zweitausendsechs.
00:21:23: Und dann bist du danach direkt ins Familienunternehmen eingestiegen.
00:21:26: Du bist jetzt im Jahr zwei Tausend Sechzehn, hast du ja die Geschäftsführung von der Vater?
00:21:29: Ich
00:21:29: bin zuerst noch mal die Runde über die Universität zurückgenommen und in der Zeit habe ich auch meine Frau kennengelernt und das ist auch dann die Begründung meines Lebensmittelpunkts in der Schweiz gewesen
00:21:44: weil sie Schweizerin ist oder wie?
00:21:45: Weil sie Schweitzerin ist, genau.
00:21:48: Durch Hobbys hat man dann den Bruder kennengelernt und hat mich zu Hause vorgestellt.
00:21:52: Und irgendwie hat er hintergedanken dabei.
00:21:57: Dann bist du in das Familienunternehmen eingestiegen und hast gemerkt, Schauspielerei ist jetzt nur noch ein Hobby.
00:22:02: Unter dem hast du ja auch nicht... Ist ja keine Schaus Spielerei!
00:22:04: Du musst ja Entscheidungen treffen.
00:22:08: Wie wird es sich für dich angefühlt Familienunternehmen zusammen im eigenen Familienunternehm.
00:22:15: Es war überraschend schlüssig, also erst mal die Begeisterung plötzlich, die sich eingestellt hat mit der ich nicht gerechnet hatte wirklich für die Massenfertigung aber auch zu merken... Intention ist natürlich immer noch dieselbe.
00:22:29: Also es geht heute um nichts anderes als Geschichten zu erzählen, Menschen zum Motivieren das Richtige zu tun.
00:22:36: Natürlich gibt's nach wie vor operationelle Prozesse, Notwendigkeiten an Investments, Entscheidungen die zutreffen sind, die nicht immer populär sind und auch nicht einfach zu treffen sind.
00:22:52: aber im Grunde genommen ist das alles ein Teil der Lebenserfahrung.
00:22:57: Und wenn du sagst, dass du dich sehr früh für Nachhaltigkeits-Themen interessiert hast.
00:23:01: Hast du da auch eine spezielle Verantwortung gefühlt?
00:23:04: Denn man muss ja schon sagen als Unternehmen das Elektrogeräte herstellt ist man ja schon auch dafür verantwortlich, dass daraus dann elektroschrott wird.
00:23:12: im schlechtesten Fall also das ist ja auch das woran er jetzt arbeitet war.
00:23:15: Also war es das so eine eigene Verantwortung zu sagen ich damit beschäftige ich mich jetzt mal und war das vielleicht doch am Anfang ein Grund für den Widerstand überhaupt in diese Welt reinzugehen.
00:23:27: Es war natürlich eine Welt, die mir fremd war.
00:23:31: Weil sie so entgegen meiner eigenen Werte zu sein schien damals.
00:23:37: aber ich habe dann recht schnell gemerkt dass auch wenn es kein populäres Thema war zur der damaligen Zeit in der Branche über Nachhaltigkeit zu reden das ist doch überall Menschen gegeben hat und heute noch gibt die sich natürlich Gedanken machen.
00:23:55: Grundsätzlich ist es nicht immer passend mit der Strategie oder der Prioritäten von den großen Konzernen, die dann sehr Shareholder getrieben sind und wenig langfristig denken.
00:24:09: Das sind Familienunternehmen doch anders aufgestellt.
00:24:13: Und wie ist das damals mit deinem Vater gewesen?
00:24:16: Ich kann mir vorstellen er hat das Unternehmen wahrscheinlich groß gemacht ... auf die über zehn Millionen Produkte im Jahr, diese Kunststoffprodukte.
00:24:25: Und hat sich wahrscheinlich gefreut dass du ins Unternehmen kommst aber vielleicht hattest du eine ganz andere Vision und Vorstellung vom Unternehmen.
00:24:33: wie war das für dich?
00:24:35: Für euch unter dem nächsten Schritt fürs Unternehmen?
00:24:39: Für mich selber ist das Interesse plötzlich in diesem Moment relevant geworden, zu einer Zeit an dem er schon nicht mehr gefragt hatte.
00:24:48: Also die Frage, möchtest du mal einsteigen?
00:24:50: War früher eigentlich viel häufiger gestellt worden im Umfeld zu Hause und zu dem Zeitpunkt hat er dann nicht mehr gefragt vielleicht auch weil er nicht der größte Befürworter meiner damaligen Karriere gewesen ist Auch damals in der Schauspielschule gerne gesagt hat, mein Sohn wird am Ende doch nicht Schauspieler.
00:25:11: Das sieht er nicht ... Aber
00:25:14: hatte er dann auch Zweifel?
00:25:16: Ob du es kannst jetzt mal ein bisschen
00:25:17: feed-back sozusagen zu sagen?
00:25:19: Ja, das
00:25:20: Feedback war sehr aufbohrend, konstruktiv und schön.
00:25:23: Auf der anderen Seite kommt das nicht infrage.
00:25:27: Und als ich dann angefangen habe und dem eigentlich klar wurde, dass die Richtung eine komplett andere sein würde, durchaus mal lautstark seine Meinung geäußert, dass man entweder Unternehmer ist oder man ist grün.
00:25:44: Beides zusammen
00:25:45: funktioniert
00:25:46: für ihn nicht.
00:25:48: Jetzt sind wir hier im Maschinenraum Momentum am Bidextri das ja nicht entweder oder sondern sowohl als auch.
00:25:54: Wir haben eine Frage aus dem Publikum Die jetzt eigentlich ganz gut passt und zwar, du bist ins Unternehmen gekommen.
00:26:01: Du hast die Strategie entwickelt, die wahrscheinlich ganz anders war als eure vorherrige Strategie.
00:26:05: Hast du die im stillen Kämmerchen für dich entwickelt?
00:26:08: Und bist dann auf die Organisation zugekommen?
00:26:11: oder habt ihr das gemeinsam entwickelt?
00:26:15: Ursprünglich vor zwölf Jahren bin ich eigentlich aufgeschlagen mit der Überzeugung, wenn ich jetzt da hinkomme und das verkünde dass es die neue Richtung ist dann wird das schon so funktionieren.
00:26:26: Und dann habe ich mich einige Jahre gewundert warum das doch am Ende viele Dinge angestoßen hat.
00:26:33: ein Programme aber am Endes ist meistens irgendwo versandet Die jüngste Entwicklung jetzt gerade speziell die letzten zwei Jahre, wir haben trotzdem sehr viel gemacht in der Zwischenzeit.
00:26:45: Dass man wirklich die ganze Organisation wie gesagt mitgenommen hat mit in die Strategieentwicklung das hat wirklich einen Riesenunterschied gemacht.
00:26:52: Aber
00:26:52: wie habt ihr das genau gemacht?
00:26:53: Also was heißt es?
00:26:54: ist die ganze Organization mitgenommen?
00:26:57: Wir haben eigentlich angefangen mit einer Geschichte Mhm.
00:27:01: Wir haben so eine Rahmenbedingungen aufgestellt, ich hab so ein bisschen erzählt von meinen persönlichen Erfahrungen auch tatsächlich damals zum allerersten Mal mich getraut über die Delfingeschichte zu sprechen in der Öffentlichkeit im Unternehmen.
00:27:15: Wie kam
00:27:16: das denn an?
00:27:17: Das wurde sehr überraschend positiv angenommen.
00:27:21: dazu kam dann noch eine weitere Geschichte dass für mich nochmal eigentlich nochmal den Intensivierungsfaktor ausgemacht hat, warum das Thema noch einmal brennender wichtig zu meiner Herzensangelegenheit nochmal mehr geworden ist war die Geburt unserer Zwillinge.
00:27:40: Also wir haben schon einen älteren Bruder, aber die zwei Dinge waren dann früh geworden.
00:27:44: Die sind zehn Wochen zu früh auf die Welt gekommen.
00:27:47: Wir haben sie damals ins Krankenhaus nach Bern begleitet und mit dem großen Bruder durch diverse Airbnb gelaufen und haben sie eigentlich ins Leben gekuschelt.
00:27:58: Und die hatten alle technischen Möglichkeiten für die beste technische Versorgung und man hat alles gemacht, dass sie daraus kommen.
00:28:06: Wir hatten auch andere Babys gesehen, die es nicht geschafft haben Und plötzlich hat es mich eiskalt erwischt, so der Schauer am Rücken, dass ich gedacht habe, okay.
00:28:15: Ich möchte eigentlich nicht, dass meine Kinder einmal zu mir kommen und ... mich fragen, warum wir damals solche Aufwände betrieben haben.
00:28:24: Sie an ein Leben zu rufen, dass sie dann doch später in Angst führen müssen und das eigentlich das was ihnen ein komfortables und eine schöne Kindheit ermöglicht hatte mit dazu beigetragen hat, dass die Welt, in der sie leben müssen, eine angsterfüllte Welt sein wird.
00:28:41: Das ist, glaub ich für Eltern eine der größten Themen.
00:28:46: Dass man sich das nicht wünscht für seine Kinder und dass sie Angst erleben müssen.
00:28:51: Und ich glaube es hat in der Organisation was gemacht.
00:28:55: Plötzlich hat man Christoph gesehen und Christoph kennengelernt und verstanden.
00:29:02: Es hat irgendwie gekriegt gemacht.
00:29:05: Jetzt bin ich in der schönen Situation, dass wirklich die ganze Organisation das Thema mitnimmt.
00:29:11: Die ganze Strategie mitträgt und ich loslassen darf und beobachten darf wie in einer Organisation selber kreiert wird.
00:29:20: Gleichzeitig bewegst du dich oder bewegt ihr euch als Unternehmen ja auch im Spannungsfeld wo ihr Kunden habt, die vielleicht bereit sind nur bestimmte Preise zu zahlen, die das mit der Nachhaltigkeit vielleicht gar nicht so ganz genau nehmen?
00:29:33: Wie erlebst du dieses Spannungsfeld?
00:29:35: Ihr müsst wirtschaftlich arbeiten als Unternehmen.
00:29:37: Wir wollen immer nachhaltiger werden, wie geht ihr damit um?
00:29:41: Das Spannungsheld ist natürlich gerade in unserem Produktsegment immer da.
00:29:45: Konkurrenz ist immer sehr auf Wettbewerbsfähigkeit bedacht.
00:29:52: Früher, gerade während der ersten Trump-Administration war das Thema Nachhaltigkeit in Europa plötzlich in aller Munde.
00:29:59: Da wurde das ja befürwortet.
00:30:01: heute sagen unsere Kunden Sie schätzen das sehr, dass wir das alles machen.
00:30:06: Sie erwarten natürlich trotzdem Wettbewerbsfähigkeit und das ist für mich eigentlich eher ein positiver Anlauf oder Anreiz weil es ... ... glaube ich ganz offensichtlich ist, dass noch sehr viel Innovation und Entwicklungsleistung passieren muss.
00:30:21: Dass die nachhaltigeren Alternativen in Materialien oder in Fertigungstechniken... ... das die am Ende auch wirklich wettbewerbsfähig sind.
00:30:30: Und also ich glaube es ist ein wichtiger Entwicklungsschritt,... ... den wir vielleicht auch für die Industrie vorleben müssen... ...und quasi einen Gesamtbeitrag leisten können.
00:30:41: Ja jetzt sind wir trennend diesen Circularity-Thema.
00:30:45: Kannst du...?
00:30:46: den Hörerinnen und Hörern ganz kurz, also wirklich kurz und knapp.
00:30:49: Einmal kurz erklären was sind so die Stellhebel um so ein Kunststoffprodukt zirkulär zu designen?
00:30:58: Also was ist der Unterschied?
00:31:00: Der Unterschied ist erstmal dass ich es sich einfach demontieren lassen muss.
00:31:05: Das ist ganz simpel, ganz banal das ist klar.
00:31:08: das braucht's auch eigentlich schon für Reparierbarkeit.
00:31:11: Die ja heute eigentlich vorgeschrieben wäre aber leider immer noch nicht immer gegeben ist bei allen Produkten.
00:31:17: Aber wenn man wirklich Zirkularität denken möchte, muss man sich eigentlich noch weiter Gedanken machen.
00:31:22: Was passiert denn mit dem Material?
00:31:24: Nachdem es das Produkt vielleicht noch ein zweites Leben hatte oder das Material in ein neues Produkt eingeflossen ist und da ist es sehr spannend die Philosophie, die wir umsetzen und anwenden, Quaddle to quaddle weil Zirklarität da wirklich bedeutet alle Materialienkomponenten eigentlich als Wertstoffe betrachtet und entweder werden diese Wert- oder Nährstoffe in dem technischen Zyklus zugefügt.
00:31:54: oder dem natürlichen Zyklus.
00:31:57: Das heißt, wenn Materialien später wieder Nährstoff für die ökologische Welt, die natürliche Welt werden ist das natürlich vollkommen okay und es entspricht eigentlich der Gesamtsphilosophie dass man weg kommt von dem Anspruch den Schaden dem man weiterhin anrichtet zu reduzieren hin.
00:32:15: so eigentlich einer Industrie die Positives schafft, was es eigentlich im Naturell des Menschen war bis zur industriellen Revolution.
00:32:25: Bis zu dem Zeitpunkt an den wir Materialien entwickelt haben wie die Natur nicht mehr verdauen konnte waren eigentlich alle Nebenprodukte unseres Schaffens waren eigentlich immer Nährstoffe für die natürliche Welt.
00:32:38: also wir waren ein Mitglied der natürlichen Welt
00:32:43: und wie weit seid ihr auf diesem Weg?
00:32:45: Also so von eins bis zehn zehn ist, wir haben es geschafft.
00:32:50: Wenn man die Note objektiv geben müsste muss ich sagen ja auch an der Bedeutung noch des traditionellen Businesses gemessen sind wir wahrscheinlich bei Null Komma Acht.
00:33:02: Wobei?
00:33:02: Bei Null
00:33:03: Coma Aacht.
00:33:04: natürlich haben wir positive Beispiele wo wir heute schon Refurbishment anwenden aber dass wir soweit kommen.
00:33:11: Die Idee ist, dass man regenerativ wird.
00:33:14: Dass man Ansätze findet und keinen Schaden mehr anrichtet.
00:33:18: Wir sind jetzt auch Science-Based Target validiert.
00:33:21: Das heißt das wir zum Paris Agreement hinarbeitet.
00:33:25: Auch sich dazu committet, dass Man Ziele einhält die tatsächlich wissenschaftlich... Belegen, dass das eine positive Wirkung dazu hat.
00:33:35: Dass die Ziele eingehalten werden können und das bedeutet einiges.
00:33:38: ich glaube es ist viel noch gar nicht bewusst die jetzt noch so beitreten weil es unwohl ist.
00:33:46: man muss mit dabei sein was das im Endeffekt bedeuten wird.
00:33:50: Und diese letzten neun Komma zwei Schritte A wie lange braucht ihr dafür?
00:33:58: Und B, auch eine Frage aus dem Publikum.
00:34:00: Schafft ihr diesen Weg alleine oder seid ihr auch auf Kooperationspartner angewiesen?
00:34:04: Die neue Innovation mit herein hineinbringen dass ihr schneller auf die Zähne kommt?
00:34:11: Für Kooperationspartner sind wir eigentlich sehr eng, auch speziell in Deutschland mit den technischen Universitäten verbunden.
00:34:20: Das ist absolut sehr spannend.
00:34:22: Ansonsten hören wir uns immer gerne im Startup-Bereich um weil es wirklich spannende Ideen kursieren die einfach dann vielleicht noch eine erfahrene Umsetzung benötigen.
00:34:34: mehr technische Expertise was für dort finden?
00:34:38: das geht vor allen Dingen auch darum für uns Sektor, Alternativen für den Material zu finden
00:34:44: etc.,
00:34:45: die dann schon wieder dem biologischen Kreislauf zugeführt werden können.
00:34:53: Was ist noch notwendig?
00:34:54: war die erste Frage?
00:34:55: Was fehlt noch?
00:34:56: Wie viele Jahre ihr noch braucht?
00:35:01: Ich muss sagen ich glaube wenn man ... Wenn ich so den Moment während meiner beruflichen Karriere erlebe dass wir hundert Prozent zirkuläre Produkte herstellen, die entweder dem technischen Zyklus zulaufen oder dem natürlichen.
00:35:21: Ohne irgendwelche toxischen Chemikalien.
00:35:24: Wenn ich den Moment erleben darf dann bin ich zufrieden.
00:35:28: und wir reden natürlich von Klimaneutralitätszielen.
00:35:33: Wir wollen dreißig Prozent reduzieren bis zwanzig Dreißig das ist um die Ecke und klimaneutral bis Zwanzig Fünfzig was sich erst mal weit weg anfühlt, aber wenn man traditionell Produktionsunternehmen anschaut dann ist der Fußabdruck kann man den natürlich nicht weggereden.
00:35:50: Bist du zufrieden
00:35:51: mit den Nullkommar acht?
00:35:55: Wenn ich ehrlich bin, wenn ich nie zufriedene weil ich immer das Gefühl habe es ist alles... Zu wenig und sowieso viel zu spät.
00:36:02: Aber ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung, die wir jetzt haben im Unternehmen.
00:36:06: Und ich bin eigentlich sehr zuversichtlich, dass wir jetzt wirklich Geschwindigkeit aufnehmen um die wichtigen Dinge noch schneller voranzutreiben.
00:36:14: Ein Teil der Lösung ist ja muss man schon auch sagen es natürlich gleichzeitig auch die Menschen dazu bringen weniger Elektrogeräte zu kaufen.
00:36:22: Kann mir nicht vorstellen das du dir diese Frage nicht selber auch stellst oder?
00:36:25: Und also welche Antwort findest du da für dich mit dieser?
00:36:28: Da ist ja so eine Ambivalenz schon drin.
00:36:31: Also ihr macht total viel, aber gleichzeitig ist im Hintergrund dieses noch besser, wir würden einfach weniger kaufen.
00:36:39: Die Lösung ist schon beinahe philosophisch wenn die Produkte grundsätzlich einen positiven Abdruck haben Also eigentlich auch der natürlichen Welt zugutekommen in ihren Nebenprodukten, durch die Fertigungsprozesse.
00:36:58: Dann geht es eigentlich gar nicht darum weniger zu machen.
00:37:01: Es ist einfach ein weiter Weg aber uns weit wahrscheinlich keine andere Alternative weil die Natur funktioniert anders.
00:37:09: Die Natur spart nicht Aber die Natur kennt eben keinen Müll.
00:37:15: Das ist das Problem, wenn der Natur bleibt alles Nährstoff.
00:37:17: Habt ihr heute noch Kunden die den Designwunsch haben?
00:37:23: Noch Design for Circularity?
00:37:25: Theoretisch könnte man das meinen, wenn Kunden uns mitteilen.
00:37:31: Zirkularität ist jetzt eigentlich nicht bei uns im Programm weil wir zu viele Herausforderungen sehen.
00:37:38: Praktisch sagt der Kunde natürlich auch immer er möchte allen Regulatorien entsprechen und Regulatorie für Elektrokleinergeräte besagen nun mal heutzutage schon dass der Konsument das Recht auf Reparatur hat.
00:37:55: Das heißt Reparability ist eigentlich schon ein Designfaktor und sobald ich einen Produkt effizient reparieren kann, ist der Weg zur einfachen Zirkularität gar nicht mehr soweit.
00:38:07: Bei den neun Komma acht Punkten die noch fehlen hast du gerade gesagt ihr seid ... Neun Kommas zwei.
00:38:14: Ich hatte mal eine Leistungskurse aber ging nicht heute vergessen.
00:38:17: Ich glaube Acht Komma zwei.
00:38:22: Also den nächsten Schritt ... den ihr machen müsst.
00:38:25: So gesagt, ihr seid viel auf Kooperation auch angewiesen?
00:38:27: Jetzt hat mir am Anfang herausgestellt, ihr seit eigentlich so ein wahrhaftiger Hiddenschämpchen.
00:38:31: bin ich jetzt durch die weiße Wareabteilung gehe.
00:38:35: Dann weiß ich ja nicht, dass das WIK ist und ich weiß im Zweifel auch nicht... ...dass ihr so ambitionierte Ziele habt.
00:38:41: aber gleichzeitig muss ich ja sichtbar sein damit... ...'n innovatives Startup oder ein intelligenter Forscher auf euch aufmerksam wird und sagt hey... ...liebes WIK Team!
00:38:51: Ich habe dir eine gute Idee, ich kann euch helfen.
00:38:53: also wie geht ihr mit diesen... Also was macht ihr damit, damit eure Missionen, die du ja sehr glaubhaft auch verkörpers?
00:38:58: So sichtbar ist es, andere euch auch helfen können.
00:39:02: Wir arbeiten derzeit an einem besseren Kommunikationskonzept das uns erlaubt sichbarer zu werden weil ich glaube dass es sehr wichtig ist einmal für Netzwerke Unterstützer zu finden aber auch um wirklich eine Grundbewegung anzustoßen positives Beispiel in der Industrie ist und dass jemand da ist, der eigentlich heute schon beweist.
00:39:25: Dass man einen sehr großen Aufwand dem Nachhaltigkeit betreiben kann und trotzdem wettbewerbsfähig ist.
00:39:31: Und ich denke das ist eine wichtige Aufgabe sichtbar zu werden nicht aus Stolz sondern es ist eigentlich wieder der logische Beitrag den man leisten muss
00:39:40: auch als Marke sichtbar zu werden, dann wieder oder wie?
00:39:43: Im Moment nach wie vor als Entwickler und Hersteller.
00:39:48: Als Serviceentwickler und Servicehersteller.
00:39:52: wenn wir merken Wir sind eigentlich mit unserer Innovation schneller als unsere Märkte Dann ist es durchaus in Erwägung zu sehen dass wir die eigenen Marke nochmal widerbeleben um den positiven Beweis anzutreten, dass es tatsächlich auch ökonomisch absolut sinnvoll ist.
00:40:12: Und ist das für mich denn im Moment überhaupt nachvollziehbar wenn ich eine Kaffeemaschine habe die ihr gefertigt habt?
00:40:16: Dass sie vielleicht nachhaltiger hergestellt ist als eine andere...
00:40:20: Das kommt auf unseren Kunden drauf an, inwiefern er das kommuniziert oder nicht.
00:40:25: Also wir haben uns einen Alleinstellungsmerkmal glaube ich ziemlich in der Industrie dass alle unsere Fertigungsstätten und Prozesse in Cradle to Cradle zertifiziert sind.
00:40:34: Cradle To Cradle Zertifiziert sonst nur Produkte Und das ist eigentlich Neuland also für beide Organisationen.
00:40:42: Gibt es schon so Siegel
00:40:42: die dann an den sowieso der Red Dot Design Award mit denen die Werbung machen?
00:40:47: Für Cradle Die Zertifizierung.
00:40:50: Auch für Produkte, dass man das auf dem Produkt sieht?
00:40:52: Das ist ein Cradle-to-Cradle-Produkt?
00:40:54: Das sieht man jetzt bei uns noch nicht, weil er leider im Produktdesign noch keinen Kunde gesagt hat.
00:41:01: Er möchte das gesamte Cup-Paket, weil Cradle to Cradle sehr ambitioniert ist.
00:41:06: aber unsere Fertigungsstätten haben das Siegel.
00:41:09: also das heißt wir produzieren heute schon mit einem sehr sehr ambitionierten geringen ökologischen Fußabdruck.
00:41:16: Wir kommen jetzt so lang ... müssen leider langsam zum Abschluss kommen.
00:41:21: Bevor wir zu den letzten Fragen kommen, wie schauen denn jetzt die Zwillinge auf deine Arbeit?
00:41:26: Die
00:41:26: bei der Zwillingen?
00:41:29: Gut im Moment ist es glaube ich eher dass sie sich sehr freuen wenn ich dann von arbeiten nach Hause komme darf und man dann von Walpen schon freudige Rufe hört.
00:41:41: Addechund!
00:41:42: Ich lebe in der Schweiz.
00:41:47: Papa kommt.
00:41:47: Genau, genau.
00:41:50: Ich glaub mit dem was ich wirklich tue setzen sich weniger auseinander.
00:41:55: der große sagt schon mal er sagt immer allen menschen sie sollen kein müll in der umgebung fallen lassen weil sonst müsste erti wieder nach indonesien und mill sammeln gehen dann wäre wieder so lange weg
00:42:10: clever.
00:42:12: wir müssen jetzt zu den letzten drei fragen kommen.
00:42:14: das podcast.
00:42:15: die erste frage kommt tatsächlich von mir.
00:42:18: Und zwar, welches Buch hast du zuletzt gelesen was dich so begeistert hat?
00:42:23: Dass nicht nur das Publikum hier sich nach dem Moment um dieses Buch anschauen sollte sondern auch die vielen tausend Hörer und Hörerin.
00:42:31: Ich
00:42:33: lese derzeit ein Buch dass mich gerade sehr fasziniert.
00:42:36: es ist von einer Meeresbiologien geschrieben das heißt The Blue Machine und das ist sehr wissenschaftlich geschrieben.
00:42:44: zum Teil.
00:42:45: Es beschreibt eigentlich physikalische Prozesse im Ozean, die durch verschiedene Dichte gerade von Wasser, je nachdem wie viel Salz drin ist oder so, wie sich das Wasser bewegt und grundsätzlich wie diese physikalischen Prozesserauswirkungen auf den Menschen an Land und auf deren Kulturen haben.
00:43:07: Das ist wahnsinnig spannend und manchmal setzt sie noch einen drauf wenn sie dann zu... schon bei einer philosophischen Gedanken anregt.
00:43:17: Sie beschreibt den Wasserzyklus, den Wasserkreiflauf.
00:43:22: Das ist eigentlich ursprünglich natürlich alles Süßwasser das wir auseinander haben kommt aus dem Meer und wird mit dem Wetter nachher transportiert.
00:43:30: Und der nächste Punkt die nächste Anmerkung diese Macht ist dann dass es offensichtlich ist dass alles Wasser jeder Tropfen Wasser der heute existiert Den wir so benutzen, mit dem wir Kontakt haben ist immer schon da gewesen.
00:43:45: Und die nächste Schlussfolgerung, die dann kommt ... ist dass der Mensch zu fünfzig bis sechzig Prozent aus Wasserstoff besteht.
00:43:54: Und das wahrscheinlich ein Großteil unseres Körpers tatsächlich so alt ist wie vielleicht sogar das Universum selber.
00:44:01: Also es sind dann so diese neben der sehr wissenschaftlichen Ausarbeitung von physikalischen Prozessen immer so, dass das man am Ende des Kapitels dann wieder denkt, oh, da hab ich doch einiges noch mal zu ... durchdenken und mehr Gedanken zu machen, wo wir uns wirklich befinden.
00:44:18: Das
00:44:18: klingt nicht nach so einer ganz leichten Lektüre.
00:44:21: Anders
00:44:21: als das?
00:44:23: Zumindest nicht im Vergleich zu dem Buch was du dir heute
00:44:26: übergeben.
00:44:27: Das wurde von deinem Gast Fordier ausgewählt und zwar von Astrid Lindgren Von der Villa Kunterbund bis zur Krachmacher Straße.
00:44:41: Die schönsten Geschichten von Astrid Lindgren.
00:44:44: Ja, schon.
00:44:45: Lieber Christoph, ich darf Sie übergeben...
00:44:47: Vielen Dank!
00:44:49: Lieblingsgeschichten unseres Großen.
00:44:50: und das letztes Jahr war das Thema im Kindergarten gewesen.
00:44:53: Als wär's in der Luft gewesen?
00:44:55: Und dein Buch genauso wie das ist es an allen Shownoten immer verlinkt.
00:44:59: Genau als hätte sie's geahnt.
00:45:01: Ganz
00:45:01: herzlichen Dank!
00:45:04: Kommen wir zur Frage zwei.
00:45:05: Genau, und zwar der Christoph von damals, der Schauspieler war kreativ unterwegs, war auf keinen Fall ins Familienunternehmen wollte.
00:45:13: Wie wurde der Gucken auf den Christoph an heute derzeit doch das CEO des Familienunternehmens geworden ist?
00:45:20: Es ist eine tolle Frage!
00:45:23: Ich muss aus meiner Perspektive sagen... wenn ich darüber nachdenke habe eigentlich meinen Traum verwirklicht Also, wenn's drum ging was dahinter gestanden hat.
00:45:32: Ich darf eigentlich heute genauso wirken und Dinge anstoßen wie ich das immer wollte.
00:45:41: Ich glaub der Christoph von damals wär jetzt einfach sehr überrascht was die Rahmenhandlung angeht.
00:45:47: Es ist so ja auch so der Aha-Moment heute zu erkennen dass ich nach wie vor auf demselben Pfad unterwegs bin Und es ist ein schöner Gedanke
00:45:58: Sehr schön.
00:46:00: Die letzte Frage ist, wie immer welches Kapitel Familienunternehmensgeschichte möchtest du einmal geschrieben haben?
00:46:09: Schön wäre wenn das was zurückbleibt in der Geschichte von WEK wäre dass die dritte Generation definitiv bewiesen hat.
00:46:20: Dass wirtschaftliche Erfolg, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung, dass das einander verstärken kann.
00:46:30: Vielleicht sind wir sogar schon auf einem recht guten Weg.
00:46:34: Super, ihr seid ein guter Beweis das es nicht entweder oder gibt sondern auch einen sowohl als auch.
00:46:40: Vielen Dank lieber Christoph für das spannende Gespräch dafür dass du deine persönliche Geschichte geteilt hast euren Weg bei WEK.
00:46:47: Wir haben nicht so viel über Free the Sea gesprochen die Initiative wo es sich auch mal lohnt reinzuschauen wo ihr dafür sorgt dass Plastik erst gar nicht in nie mehr bekommt.
00:46:57: vielen dank dass du heute hier warst auf der Maschinenraummomente.
00:47:01: Danke, dass ich hier sein
00:47:14: durfte.
Neuer Kommentar