Max Heinemann von Gebr. Heinemann: Wie Menschen am Flughafen einkaufen und welche Rolle Geopolitik im Duty-Free spielt
Shownotes
Gebr. Heinemann betreibt Shops an Flughäfen auf der ganzen Welt, sei es in Istanbul, Sydney oder Oslo. Bei Heinemanns gibt es Zigaretten und Schnaps, Schokolade und Kosmetik. Das Unternehmen arbeitet außerdem mit Luxusmarken wie Hermès oder Bulgari zusammen und betreibt für die Modefirmen Boutiquen. Auch Läden auf Kreuzfahrtschiffen und an Grenzübergängen gehören dazu. „Im Endeffekt sind wir ein Logistikspezialist“, sagt Max Heinemann, der das fast 150 Jahre alte Hamburger Familienunternehmen in fünfter Generation führt.
Mit über 72 Prozent machen die Flughäfen einen Großteil des Heinemann-Umsatz aus, der 2025 bei 4,7 Mrd. Euro lag. „Allein am Flughafen in Istanbul machen wir eine Milliarde Euro Umsatz. Das klingt für viele absurd“, sagt Heinemann. Gebr. Heinemann habe in den Bau des Istanbuler Flughafens mit investiert. „Wir haben dort einen Vertrag für das Center-Management und kümmern uns außer Essen und Trinken um alles, was nach Einreise und Security-Kontrolle passiert.“
Die Geschäfte von Gebr. Heinemann sind auch ein Seismograph für die Krisen der Welt: Ob Pandemie, Krieg in der Ukraine oder im Nahen Osten – wenn weniger geflogen wird oder Routen ausfallen, ist das in den Flughafenshops sofort spürbar. „Die Unsicherheiten des Reisemarktes spüren wir sehr“, sagt Heinemann. „Geopolitik hat immer einen großen Einfluss auf unser Geschäft gehabt.“ Doch auch in Krisenzeiten geht das Geschäft weiter. „Es fliegen trotzdem viele Menschen. So oder so suchen sich Leute ihre Wege, um von A nach B zu kommen“, sagt Heinemann. „Aber je teurer alles wird, desto mehr spüren wir das natürlich in unseren Läden.“
Max Heinemann erzählt außerdem von Whisky-Impulskäufen für Zehntausende Euro und verrät, welches Produkt sich in den Shops an deutschen Flughäfen am besten verkauft – im Podcast „Alles neu..? Aus dem Maschinenraum“ mit Tobias Rappers und Katja Michel.
Eine Buchempfehlung von Max Heinemann: The Changing World Order von Ray Dalio
Alle weiteren Buchempfehlungen unserer Podcast-Gäste findest du in unserem digitalen Bücherregal auf Goodreads: Maschinenraum Buchclub
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Transkript anzeigen
00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu Alles Neue aus dem Maschinenraum, dem Interview-Podcast für den deutschen Mittelstand.
00:00:21: Mein Name ist Katja Michel und ich bin Redakteurin beim Wirtschaftsmagazin Kapital
00:00:25: Und ich bin Tobias Rappers Geschäftsführer des Maschinenraums, dem Ökosystem für mittlerweile
00:00:31: fast
00:00:31: neunzig deutschesprachigen Familienunternehmen.
00:00:34: Ich freue mich sehr auf die heutige Aufnahme denn Die Aufnahme hat uns mal wieder aus Berlin herausgebracht, dieses Mal nach Hamburg.
00:00:42: Wir sind zu Gast bei dem Familienunternehmen-Gebrüder Heinemann.
00:00:46: Ich war ja lange Zeit Berater bin viel geflogen und kenne deswegen natürlich die Duty Free Shops an den Flughäfen und wusste gar nicht dass es Heinemmann auch auf Kreuzfahrtschiffen oder Fernen gibt.
00:01:00: Was ich aber natürlich wusste, ist dass Heinemann ein Familienunternehmen ist und umso schöner das ich heute die Möglichkeit habe zusammen mit Katja Max-Heinemann zu treffen.
00:01:08: Und ihn zu fragen wie man eigentlich damit umgeht wenn ein Unternehmen von der geopolitischen Weltlage so abhängt?
00:01:14: Von Krisen, Konflikten, von geschlossenen Grenzen, von Streiks... Aber auch die Frage wie stellt man einen Familienunternehm so resilient auf die Zukunft?
00:01:23: Das wollen wir herausfinden.
00:01:24: Vielen Dank an die Gastfreundschaft von Heinemann, wer einmal in Hamburg ist sollte unbedingt mal vorbeikommen!
00:01:30: Es ist wirklich ein tolles Bürogebäude im Herzen Hamburgs und wenn euch der Podcast gefällt dann abonniert den Kanal lasst eine Bewertung da.
00:01:37: das freut uns und schreibt uns auch gerne an allesneuertmaschinenraum.io wen wir für die nächsten Folgen einladen sollen.
00:01:43: jetzt aber los mit dem was bisher geschah.
00:01:45: von Katja.
00:01:48: Im Jahr eighteenhundertneunundsiebzig gründen die Brüder Karl und Heinrich Heinemann in Hamburg eine Handelsfirma.
00:01:57: Die Idee Schiffe mit zollfreier Ware für die Besatzung zu beliefern, zum Beispiel mit Tabak oder Weinbrand.
00:02:04: Aus den bescheidenen Anfängen ist heute ein globales Milliardenunternehmen geworden das mehr als neuntausend Menschen beschäftigt.
00:02:11: Gebrüder Heinemann betreibt Shops an Flughäfen auf der ganzen Welt sei es in Istanbul, Sydney oder Oslo.
00:02:18: Bei Heinemanns gibt es Zigaretten und Schnaps, Schokolade und Kosmetik.
00:02:21: Das Unternehmen arbeitet außerdem mit Luxusmarken wie Hermes oder Bulgarie zusammen und betreibt für die Modelfirmen Boutiquen.
00:02:28: Auch Läden auf Kreuzfahrtschiffen und an Grenzübergängen gehören dazu.
00:02:32: Die Geschäfte von Gebrüder Heinemmann sind auch ein Seismograph für die Krisen der Welt – ob Pandemie-, Krieg in der Ukraine- oder im Nahen Osten!
00:02:41: Wenn weniger geflogen wird oder Routen ausfallen, ist das in den Flughafenschops sofort spürbar.
00:02:46: Von der Corona-Krise wurde das Unternehmen hart getroffen – der Umsatz brach quasi vom einen auf den anderen Tag ein.
00:02:53: Von diesem Schock hat sich das Familienunternehmen aber längst erholt.
00:02:56: Mit vier Komma sieben Milliarden Euro im Jahr twenty-fünfundzwanzig liegt der Umsatz mittlerweile deutlich höher als vor der Corona Krise!
00:03:04: Gebrüder Heinemann ist bis heute im Familienbesitz.
00:03:07: An der Spitze steht in fünfter Generation Max Heinemmann über die extravagantesten Einkäufe, Flughafenshops und Zeiten geopolitischer Krisen und die Zukunftspläne für das Familienunternehmen sprechen wir mit ihm jetzt im Podcast.
00:03:20: alles neu aus dem Maschinenraum.
00:03:25: Lieber Max herzlich willkommen in unserem Podcast!
00:03:28: Vielen Dank!
00:03:29: Ja vielen dank dir dass wir hier zu Gast sein dürfen bei euch im Headquarter in Hamburg.
00:03:34: sehr beeindruckende Arbeitsatmosphäre hier.
00:03:38: Ich freue mich jetzt auch schon auf unser Gespräch und mehr über euer Familienunternehmen zu erfahren.
00:03:44: Wenn du mal zur Besucht in Berlin bist, dort haben wir auch ein physisches Gebäude.
00:03:47: da gibt es eine Espressobar Und die Gäste in unserem Podcast treffen dort immer Personen, die wir in eine fiktive Situation bringen.
00:03:56: Für dich haben wir uns überlegt Du darfst dort eine Person treffen, die du schon immer mal treffen wolltest.
00:04:01: Okay
00:04:02: Das ist jetzt sehr spontan, aber wer fällt dir einwählen?
00:04:04: Wolltest du schon immer mal treffen und dich mit der Person unterhalten.
00:04:08: Lee Kuan Yew, also den gründer Singapurst, den würde ich gerne treffen.
00:04:15: Wie würdest du dich vorstellen in einer fiktiven Situation?
00:04:19: Und worüber würdet ihr sprechen?
00:04:21: Also ich würde mich vorstellen als erst einmal neugieriger, ich sag mal expat oder einen einstmaligen expat seines Landes.
00:04:31: dann würde ich relativ schnell den Link dazu bauen, dass man Teil eines Familienunternehmens ist in extra Generationen.
00:04:40: In dem Fall der fünften Generation und würde dahingehend wiederum den Link zu Singapur und seinem Vermächtnis versuchen zu finden oder zu malen.
00:04:52: Denn für mich habe ich wahnsinnig viel von der Führung des Landes abschauen dürfen, wie man in einer bestimmten vor allem globalisierenden Weltart und Weise eine Art Familienunternehmen nur bezogen auf ein Land führen kann oder muss.
00:05:09: Und diese Geschichte von Ergründung bis hin zu dem Erfolg und dem Erfolgsmodell von heute das miterlebt zu haben ist für sich eine wahnsinnige Erfahrung gewesen.
00:05:20: und da hätte ich ganz viele Fragen.
00:05:23: also dass ich würde trotzdem den Link als ganz wichtig sehen.
00:05:28: Das Thema Familienunternehmen, was wir uns auch grundsätzlich beschäftigt oder euch vor allen Dingen in den Podcast ihr macht.
00:05:35: Dass da schon immer eine gewisse Art von Besonderheit hintersteckt und da würde ich mich auf das Gespräch freuen.
00:05:40: Von wann bis wann hast du in Singapur gelebt?
00:05:43: Und was hast du dort gemacht?
00:05:44: Ich bin Ende des Jahrhunderts nach Singapurt gegangen zusammen mit meiner heutigen Frau damals in dem Fall Freundin zwei Leute noch aus der Zentrale, also aus Hamburg mit im Prinzip dem Auftrag Asien nicht nur zu erkunden sondern vor allem zu ergründen.
00:06:05: In dem Fall wie es zu unserer grundsätzlichen Entwicklung oder Strategie passen könnte und ob dort einen zu Hause geschaffen werden könnte in einer Art von regionalem Head Office was in der Form so noch nie gemacht wurde.
00:06:18: Also eine Dezentralisierungsauftrag und das habe ich vom gemacht.
00:06:26: Und hattet ihr dort schon Shops vorher?
00:06:28: oder hast du auch tatsächlich die Shops alle aufgebaut?
00:06:31: Wir haben die Shobs aufgebaut, also wir hatten in Asien befand sich nichts außer ein zwei Kunden mit denen wir ein paar Gehversuche aus der Zentrale aus Hamburg herausgemacht haben.
00:06:40: Also das Asientheam war ich gar nicht dabei und bin dazu gestoßen Und dementsprechend war das eine grüne Wiese.
00:06:49: Was hatte dich in Singapur so besonders fasziniert?
00:06:53: Ganz viel, ich glaube im Grundsatz ein sehr deutlich klares Konzept darüber wie man Ich sag mal, multikulturell alles was an Talent und Einfluss und verschiedenen vielleicht auch Ideologien zusammenkommt.
00:07:10: Und daraus das Beste rausholt natürlich gespickt mit Regelwerken in der Firma würden wir über Code of Conduct reden oder irgendwelche bestimmten Dinge Verhalten Skodex den würde ich dann schon in irgendeiner Form unterwerfen sollst um halt dieses ganze Miteinander zu fördern.
00:07:29: Das hat mich fasziniert, vor allen Dingen aber eben auch wie strategisch sehr klar das Thema Familie in den Mittelpunkt gestellt wurde um das Beste aus der Leute daraus zu holen.
00:07:40: Das heißt geht es der Familie gut oder dem Anhang, den man auch manchmal mitbringt oder auch dort kennenlernt wie auch immer das gesamte Konstrukt eigentlich dann sollte das so eine extra Motivation führen sowohl für sich selbst ein Unternehmen oder dementsprechend für das Land auch was zu tun und das hat mich grundsätzlich geprägt.
00:07:58: Lass uns doch vielleicht auch mal an die Shops reingucken sozusagen.
00:08:01: Also ich habe jetzt am Anfang einfach so gesagt, ja es gibt irgendwie Schokolade und Zigaretten Schnaps, Kosmetikpaffe... Was sind denn so die Waren, die am meisten verkauft werden?
00:08:11: Also was kaufen die Leute am Flughafen?
00:08:13: Ganz unterschiedlich.
00:08:14: Es gibt kein allgemeines Bild, aber es gibt natürlich dominante Warengruppen und das teilt sich eigentlich immer so, dass das Treppchen wird sich immer geteilt zwischen dem LTC-Bereich – das ist halt ganz klar lika, Tabakko, Confectionary sowie wie wir das jetzt einfach mal verdenglischen – und dann auf der anderen Seite Beauty.
00:08:30: Und Beauty ist natürlich für Phonkosmetik Makeup Beauty mit einer größeren Wachstumsgeschwindigkeit, was allgemein damit zu tun hat wie sich der Trend in Generation fortsetzt.
00:08:40: Dass es halt darum geht dass es einem am Ende des Tages besser geht oder vielleicht auch man sich ein bisschen schöner macht oder besser fühlt das ist bei Alkohol, Zigarette als auch Süßigkeiten inzwischen etwas ich würde nicht sagen zu hinterfragen.
00:08:54: aber die Kunden sind natürlich in dem Fall eine Entwicklung etwas anders und dadurch das Wachstum eher auf dem einen Segment noch größer zu finden als auf dem anderen.
00:09:02: Eigentlich spiegeln sich dann bei euch auch sehr direkt gesellschaftliche Trends, ich weiß jetzt gar nicht wie es weltweit ist aber dass zum Beispiel weniger Alkohol getrunken wird und weniger geraucht wird in Deutschland ist ja wahrscheinlich etwas was ihr seht oder?
00:09:13: Wie sich sowas verschiebt von wahren Gruppe zu wagen Gruppe oder?
00:09:16: Also wir sehen das schon, aber wir sehen es nicht in Ansätzen so stark, wie das an den Domestikmärkten der Fall ist.
00:09:23: Das hat rein was mit der Psychologie des Moments oder des Einkaufen zu tun.
00:09:26: Bei uns wird sehr viel Mitbringsel gekauft.
00:09:31: Da spielt halt der exklusive Whiskey oder auch mal wegen der Social Starke, Wodka oder sonst irgendwas irgendwelche Marken eine große Rolle die einfach grundsätzlich mitzubringen oder auch einmal zu versuchen und jetzt aufzuprobieren usw.. Das spüren wir wie ich bin es lang nicht so stark.
00:09:46: also die Industrie.
00:09:47: In der grundsätzlichen Entwicklung, dass die Segmenten – wenn man so will – leiden ist der Fokus auf das Charity-Geschäft und unser Geschäft größer geworden.
00:09:55: Und in der Bereitwilligkeit der Marken auch zu investieren.
00:09:59: Weil sie merken, dass es ein anderer psychologischer Hintergrund ist
00:10:02: bzw.,
00:10:03: wie Sie sich anders positionieren können um dann doch noch die Vertestung oder auch die Fernlandschaft ein bisschen zu erweitern.
00:10:10: Das schon!
00:10:12: Du hast ja immer schon von Whiskey gesprochen.
00:10:14: Kannst du uns von so ein paar besonders extravaganten, exklusiven Einkäufen erzählen, die an Flughäfen so getätigt werden?
00:10:21: Das gibt es halt immer wieder.
00:10:25: Wir haben eine große Breite vor allem auch immer mehr in dem Luxussegment dann auch irgendwo im Angebot.
00:10:31: beziehungsweise ist das auch was der Kunde uns spiegelt dass diese Besonderheiten schon eine große Rolle spielen und das ist auch im Hinblick auf den Reisenden, wenn man jetzt einmal einen kleinen Verallgemeinerung finden will.
00:10:43: Dann doch auch in solchen Momenten vielleicht das eine oder andere an finanziellen Mitteln etwas lockerer sitzt.
00:10:49: Da haben wir natürlich auch Whiskey die ... Wir haben auch in Frankfurt meines Erachtens gerade einen Whiskey aus dem Santori-Haus so gesagt dem japanischen Whisky und ich bin der Meinung, wenn ich das noch richtig erinnert, der bewegt sich so um die Vierzigtausend Euro.
00:11:05: Die Flasche was natürlich nicht unbedingt jetzt erklären möchte warum der Preis an dieser Stelle angemessen ist sondern das wissen dann diejenigen die den Whiskey auch suchen oder am Ende des Tages vielleicht auch kaufen wollen.
00:11:19: Das ist natürlich immer eine Frage dass es kein Massengeschäft an der Stelle, deshalb hat der besonderen Moment das man sie überhaupt im Sortiment, dass man es darstellt.
00:11:26: Das kann man mehr oder weniger anfassen anschauen und wir hatten aber auch schon, ich sag mal Weine- und Chateau-Mouton von nünzundfünfundvierzig mal ein Sortiment die wir selber ersteigert haben um sie dann im Endeffekt bei uns ins Display zu legen.
00:11:41: Die wurden aber tatsächlich auch gekauft.
00:11:43: also das ist schon immer die Suche nach bestimmten Exklusivitäten und auch Besonderheiten, die werden immer in Begleiterscheinungen auf unserer Seite darstellen.
00:11:54: Gibt es bestimmte Länder, die besonders viel kaufen?
00:11:57: Also Menschen aus bestimmten Ländern, also das sagt die Leute aus Amerika haben größerem Wagenkorb oder die Asiaten... Die
00:12:04: Amerikaner
00:12:05: nicht!
00:12:05: Die Deutschen auch nicht!
00:12:08: Das gibt es, das heißt nicht immer gleich dasselbe Kaufverhalten.
00:12:12: aber es ist so, dass ich sage mal bis vor zwei, drei Jahren mit Abstand der chinesische Kunde einfach und das ist glaube ich auch keine Überraschung.
00:12:20: Der größte Kunde war im Ausgabeverhalten,
00:12:23: d.h.,
00:12:24: da war der Durchschnittsbond so gesagt BBSR berechnet um die Hundertzwanzig Euro.
00:12:31: Wow!
00:12:31: Ich sag mal in Deutschland, der deutsche Kunde liegt bei zweieuhrfünfzig also dementsprechend ist es schon extrem
00:12:35: groß.
00:12:36: Die Wasserflasche, die man dann kauft?
00:12:37: Genau,
00:12:37: genau das ist der bestlaufende Artikel in Hamburg zum Beispiel.
00:12:41: ja Das ist das eine.
00:12:43: Der hat sich aber auch schlagartig verändert in den letzten vier Jahren und da sprechen wir von der Consumerbubble, die auf der Seite des chinesischen Marktes irgendwo geplatzt ist.
00:12:55: Man kann es auch als Reifegrad oder Evolution irgendwie verstehen.
00:12:59: Das heißt sie geben heute... Erst mal reisen sie weniger oder gezielter weniger, nicht so viel in Masse und sie geben das ein bisschen einfacher zu erklären.
00:13:09: Sie geben ungefähr die Hälfte aus.
00:13:10: Das sind über sechzig Euro was sie immer noch zu einem der meistausgebendsten Kunden macht.
00:13:16: aber es ist natürlich etwas anderes wenn deine Geschäftsentwicklung auf hundertzwanzig und einen massenreisenden Chinesen teilweise basiert oder zumindest die Entwicklung und die Budgetierung und dass eines Tages nicht mehr da ist bzw sich halbiert hat.
00:13:30: Die Katja hat das bei dem, was bisher geschah am Anfang auch schon erwähnt.
00:13:34: Wenn man uns jetzt gerade so zuhört, dann hat man immer den Duty-Free-Shop im Flughafen irgendwie im Kopf aber ihr macht ja viel mehr noch.
00:13:41: Ihr seid in Kreuzfahrtschiffen, noch fairen, ihr betreibt für gewisse Marken die Läden in den Flughäfen.
00:13:47: Kannst du uns da einmal einen Überblick geben?
00:13:49: Ich weiß nicht wie nennt ihr das Distributionskanäle?
00:13:51: Genau.
00:13:52: also ich kann sowieso unterteilen.
00:13:54: wir reden mal von zwei Standbeinen.
00:13:56: Das eine ist Retail Und in dem Fall auch eigener Retail, den wir betreiben weltweit an verschiedenen Orten und dann gleichzeitig ums zweite Standbeiligte Distribution.
00:14:06: Das ist das wo wir historisch herkommen.
00:14:08: also wenn man davon redet was einmal geschah, dann ist die Distribution unser Kerne oder unser erstes Geschäft gewesen, dass wir aufgezogen haben.
00:14:18: Wer ein Großhändler?
00:14:18: Genau!
00:14:19: Wenn
00:14:19: ich das sage es ist das Großhandel.
00:14:22: der geht in dem fall über eine normale Lieferung hinaus weil Grundsätzlich mehrere Service Pakete anbieten, um natürlich nachher Marketinginitiative und Zitra zu unterstützen.
00:14:33: Und das sind die beiden Säulen unseres Geschäftes.
00:14:37: wie wir in die Welt marschieren und auch globalisieren dann kann man auch davon reden dass wir eine Kernkompetenz entwickelt haben, was uns zu einer Art Logistiker macht für all das, was wir anbieten.
00:14:48: Auch denkbar dass es auch anderweitig angewendet werden kann oder zur Verfügung gestellt ist.
00:14:52: heute noch nicht so der Fall aber am Endeffekt sind wir ein Logistik-Spezialist in unserer Industrie.
00:14:58: Wir haben da sehr viel investiert Anfang der zweitausender und verschafft uns auf jeden Fall einen Wettbewerbsvorteil indem was wir tun.
00:15:07: Und damit bedienen wir halt diverse Kanäle.
00:15:09: einmal, haben wir ja gesagt Retail eigenes Retail ist unterteilt in Flughafenschops, das größte Geschäft mit über seventy- zwei Prozent sind Flughäfen.
00:15:17: Was wir was unseren Umsatz treibt dann haben wir verschiedene Kanäle wo wir aber auch eigener Retailer sind.
00:15:23: Das sind Bordershops also Grenzshops und Grenzübergängen.
00:15:26: Wovon wir auch um die zweieinundzwanzig haben nicht alle betreiben sondern teilweise unterteilen es den Kunden die wir beliefern und sie am Ende dann auch betreiben oder wir.
00:15:36: dann sind wir im In-Flight-Geschäft.
00:15:38: Das heißt, wir beliefern halt noch Airlines die Noch-In-Flite-Geschaft tätigen und machen.
00:15:42: Größter Kunde ist Ryanair als Beispiel.
00:15:45: Die haben einfach ein Geschäftsmodell entwickelt wo das Studio Free Geschäft oder der Verkauf nur eine sehr große tragende Rolle spielt in ihren Einkünften.
00:15:52: Das macht andere Airlines nicht.
00:15:53: Lufthansa hat das Ganze im Prinzip abmoderiert Und dann geht es auf Cruise und Fährlinien.
00:15:59: Fährschiffe Butterfahrten ganz früher war so unser Kerngeschäft Entsprechend lustig und haben das aber weiterentwickelt.
00:16:09: Und arbeiten heute mit den größten Cruise Line Operatorn, sowohl in Deutschland als auch international zusammen wo wir meistens zumindest die Läden selber betreiben nicht unter irgendeiner Heinemann Flagge sondern einfach als Betreiber der Duty-Feeshops die immer, zumindest im Crew Segment oder oft, mindestens mal auf der amerikanischen Seite unter der eigenen Marke bestehen und wir aber im Vertrauen oder auch im vertraglichen Vertrauen unter dieser Marke operieren.
00:16:36: Und was genau du sagst, ist entsprechend lustig.
00:16:38: Diese Butterfahrten?
00:16:39: Das ist dann so man schippert gern Helgolanden oder was genau kann man da runter verstehen okay?
00:16:43: Ja klar das ist bis hin zu natürlich Skandinavien
00:16:46: etc.,
00:16:46: das sind halt noch ganz früher nachdem man das ja Butterfahrt war sehr stark vor meiner Zeit.
00:16:52: aber die Geschichten die man erzählt bekommen hat es sind natürlich entsprechend lustige weil das war ein bestimmtes Klientel die sich halt von A nach B aufgemacht haben und auch diesen Strecke von A vorsichtig gesagt ordentlich an reingeknallt haben.
00:17:05: Sehr viel Spaß hatten, ein gutes Miteinander genossen und sind dann auch wieder von Bord gegangen so.
00:17:09: Und das gibt es heute in der Form nicht ganz so ausgelassen und traditionell mehr aber es hat immer noch bestanden.
00:17:15: dass ist natürlich mit Fairlinien hin und zurück.
00:17:17: Du gewisse, ich sag mal Möglichkeiten hast eben steuerfrei dann auch an Bord einzukaufen oder zu verzehren.
00:17:26: Viele dieser Kanäle haben wir erst gemeinsam.
00:17:28: zum Beispiel Menschen kommen den Flughafen Und in den meisten Fällen läuft man ja auch durch eure Duty-Free Shops
00:17:34: irgendwie durch,
00:17:35: wo wir sind auf dem Kreuzfahrtschiff und kommen dann auch jeden Tag in Berührung mit unseren Shops.
00:17:39: Das heißt eine Aufgabe von euch ist sehr wahrscheinlich die Conversion am Point of Sales zu erhöhen.
00:17:45: Ist das eure Spezialität, die ihr habt?
00:17:47: Also Leute in einem Moment abzufangen, wo sie eigentlich gar nichts einkaufen wollen, ist dann irgendwie zu schaffen.
00:17:52: Okay jetzt
00:17:52: glaube ich doch ein... Es ist ja unterschiedlich!
00:17:54: Ein
00:17:55: großer Teil unseres Geschäfts, wenn man nur auf Flughafen, weil Crews es auch nicht zu vergleichen.
00:18:00: Am Ende können wir aber auch noch mal darauf eingehen.
00:18:01: Aber es ist natürlich ein großes Impulsgeschäft, ich würde gar nicht davon sprechen dass sie nicht einkaufen wollen.
00:18:07: Ich glaube es geht eher darum Sie wissen nicht ob sich's wollen oder was es gibt
00:18:11: etc.,
00:18:11: das heißt natürlich muss eine unserer größten Spezialitäten sein den Begrüßungs- und Verkaufsprozess also sprich die Leute auf der Fläche halt auch so geschult sind Genau diesen Moment zu erfassen, zu überzeugen.
00:18:26: Zu begrüßen und zu erklären etc.
00:18:28: Und natürlich genau zu diesem Moment auch die Conversion anzutreiben.
00:18:32: das klar ist unser tägliches Brot so dass es am Ende wird alles was wir tun und alles was den Umsatz ausmacht den der vorhin ja auch erklärt wurde wo wir von zwanzig standen hat eins schon allein immer damit zu tun wie gut wir am ende auf dem Flächen irgendwo auch verkaufen beziehungsweise genau diesen moment abpassen das auch hinzubekommen.
00:18:50: Wie macht man das gut und wie macht man es eher nicht so gut?
00:18:53: Ich glaube, da gibt's auch keine allgemeine Aussage für euch.
00:18:56: Bei uns ist es so, witzigerweise bevor wir heute zusammensitzen, saß ich gerade anderthalb Stunden mit sogenannten Learning Ambassadorn
00:19:04: zusammen.
00:19:05: Das ist immer eine bestimmte Gruppe von Leuten... Die an verschiedenen Standorten, das war jetzt Cruise.
00:19:11: Das waren Leute aus Wien
00:19:13: etc.,
00:19:14: aus der ganzen Heinemann-Welt im Prinzip hier in bestimmten Intervallen herkommen und sich entweder als Learning Besser gemeldet haben oder empfohlen wurden eine neue Rolle einzunehmen wo sie hier auf bestimmten Themen nicht nur trainiert werden, sondern auch den Austausch mitbringen.
00:19:29: Was sie brauchen und was es im Prinzip am neuen Kundenverhalten gibt usw.
00:19:33: Und daraus Trainingsprogramme gebaut werden und sich hier nach drei vier Tagen mit besserem Equipment oder zusätzlicher Rolle in den Standort zurückkehren.
00:19:42: Warum erzähle ich das?
00:19:43: Weil du fragst ist wie wir das machen.
00:19:46: Das machen wir vor allen Dingen weil wir alles dafür tun auf das höchste Grad am Menschlichkeit zu setzen.
00:19:52: Das ist jetzt nicht irgendwie ein bisschen PR gesammelt, sondern da geht es wirklich darum... Wir sind als Familienunternehmen.
00:19:57: in dem wie wir funktionieren, setzen wir massiv auf die menschliche Karte.
00:20:02: Wenn du unsere Vision anguckst, ist das menschenzentrierte Thema da ganz klar auch aufgeschrieben als zentraler Bestandteil weil der eine Punkt ist wo wir wenig Vergleichbarkeit erfahren im Markt.
00:20:15: So, das ist alles andere.
00:20:17: Ein guter Retailer zu sein im Trail-Retail nach all den Jahren und mit der Konkurrenz die da noch so isst macht uns das alle zu guten Retailern, die verstehen worum es geht Und dass auch nicht leicht kopierbar Das Geschäft.
00:20:30: deswegen sieht man auch wenig neue Die in diesen Markt eintreten sehr komplex.
00:20:35: Es ist teilweise kompliziert.
00:20:37: Von den Regelwerken her Ist extrem Volumen getrieben Sehr teuer Und damit meine ich auf unserer Seite vor allen Dingen Mieten etc.
00:20:46: Da ist diese Komponente, wie wir verkaufen und wahrgenommen werden das Wichtigste überhaupt.
00:20:52: Und deswegen sitze ich mit denen auch mal sehr gerne zusammen weil da wird es dann philosophisch vielleicht ein Stück weit heinemann ideologisch.
00:20:59: Ich weiß es nicht aber es ist ein extrem wichtiges Element wo wir ja sehr viel rein investieren.
00:21:05: Ihr definiert hier ein Stückweit das Einkaufserlebnis im Airport?
00:21:09: pro Standort anders.
00:21:10: Ich glaube, ihr werdet oft die Antwort bekommen dass ganz wenig zu verallgemeinert ist.
00:21:14: Wir bleiben mal den Flughäfen für dem Moment noch weil es einfach am einfachsten ist in das größte Geschäft und auch am breitesten gefächert.
00:21:21: Du hast halt ganz unterschiedliche Flughöfe und Flughefengrößen.
00:21:24: ich würde gar nicht von Relevanzen reden weil's gar nicht richtig ist in eine Airportrelevantheit als in anderen zu sehen.
00:21:29: Es kommt immer auf dem Kunden an.
00:21:30: für jeden Kunden ist der Airport hoch relevant je nachdem was er braucht.
00:21:34: Aber wir haben halt Transit-Floke von großen Umschlagsplätzen, ich glaube das jetzt nun in dem Fall die Türkei ist vor allen Dingen.
00:21:40: Also Istanbul oder Frankfurt oder sonstige Locations und dann haben wir aber auch einfach Zubringer-Airports.
00:21:48: Wir haben Hamburg, wir haben Düsseldorf
00:21:50: etc.,
00:21:52: die haben auch weit aus mir zu kämpfen auf der einen Seite, auf der anderen Seite sind sie halt auch ein Stück weit
00:21:59: transaktional.".
00:22:00: Da kann man jetzt nicht das größte Feuerwerk erwarten.
00:22:03: Der Kunde braucht es auch nicht unbedingt oder will es auch nichts, sondern er braucht Convenience-Schnelligkeit, Abfertigung
00:22:09: usw.,
00:22:10: da kannst du dann übersetzen wie das mit deinem Self-Serving-Kassen und so weiter dann auch bedienst.
00:22:17: Dann hast Du die anderen wo Du einfach in unterschiedliche Rollen schlüpfst Bei dem einen Airport bist du der technologisch-convenience getriebene, der supereffiziente und auf dem anderen geht es um Entertainment.
00:22:29: Es geht um Exklusivitäten, es geht um Produktlaunches... Was geht's noch?
00:22:36: Es geht halt um vielelei Dinge vor allen Dingen auch darum wie weit ... Bist du der Luxusplayer?
00:22:43: Wie weit bist du vom Preis getrieben, bist du jetzt der günstige Flughafen oder bist du gar nicht unbedingt der günste Flughafe.
00:22:49: Aber ich sag mal die meisten Exklusivitäten hält ein ganz anderes Image hat.
00:22:54: Das ist ein Zusammenspiel zwischen uns und dem Flughaven.
00:22:56: Der Flughaf hat seine Visionen und wir haben auch unsere.
00:23:00: aber wir haben schon für uns gelernt Wir können nicht einfach mit einer einheitlichen Vision in jeden Flughafel marschieren und glauben dass es diesen einen Kunden gibt oder dieses eine Kundenverhalten also bei den Flughaften Alles das bietet, um ein Luxus-Destination zu sein wie zum Beispiel Istanbul oder alles abdecken kann.
00:23:17: Aber vor allen Dingen den Teil.
00:23:19: dann müssen wir auch darin der Experte sein und können nicht sagen es ist nicht unser Ding oder die Flexibilität brauchen wir.
00:23:25: also gibt es da keine Formel sondern es hat immer was mit der Location zu tun wo wir sind.
00:23:30: Sind wir deutsch?
00:23:31: Sind wir beskalinarbischer?
00:23:33: Sind Wir türkisch?
00:23:34: Sind wird dies?
00:23:36: Diese flexibilität haben wir uns anerlernt.
00:23:41: Du hast jetzt... mehrfach Istanbul erwähnt.
00:23:45: Also Istanbul, habe ich auch in der Vorbereitung gelesen ist für euch ein sehr großer und wichtiger Standort.
00:23:49: was macht den Standort so besonders?
00:23:51: Ist es dieses Drehkreuz nach Asien?
00:23:53: Ist das eine bestimmte Kundschaft vielleicht die dort unterwegs ist?
00:23:57: Warum gerade Istanbul?
00:23:58: Ganz viel, was Istanbul in sich besonders macht nicht unbedingt alles wo es sich um den Kunden dreht sondern vielleicht um die Geschichte selbst.
00:24:04: also in der Türkei selbst sind wir schon sehr lange.
00:24:07: Also dementsprechend auch Atatürk waren wir vorher und haben dort unsere Erfahrungen gesammelt in Konstellation mit lokalen Partnern, auch dementsprechend Familien.
00:24:17: Mit denen wir seither auch die Geschäfte in der Türkei betreiben in unterschiedlichsten Konstellations.
00:24:23: Istanbul als Flughafen, der dann Atatürk abgelöst hat, hat insofern spielt eine besondere Rolle.
00:24:29: A wegen der Größe.
00:24:31: Das ist halt ein unglaubliches Projekt einer der größten Flughäfen, die es weltweit gibt von der kommerziellen Fläche.
00:24:39: Dann ist es das Geschäftsmodell, weil wir – und das ist einzigartig in der Industrie für uns dann dementsprechend sowieso ein Centermanagement-Vertrag haben.
00:24:48: Das heißt wie auch oder die Ausschreibung damals damit einhergegen dass man in die Entwicklung den Bau des Flughafens quasi mit investiert.
00:24:56: Wie auch immer werde ich jetzt nicht in dem Fall beziffern aber dass wir dahingehend eine Rolle einnehmen, Security oder Immigration passiert, dann auch Handeln aus der Food and Bainbridge, außer Essen.
00:25:09: Das heißt wir managen in der Rolle des Operators, also die hat die eigenen Duty-Freeläden betreibt oder auch Lizenzshops so was ihr ja auch schon eingangs gesagt habt ob das MS-Kartier etc.
00:25:23: ist oder wir sublesen wo halt unser größter Partner an der Stelle z.B Louis Vuitton ist, das betreiben wir nicht selber, dass machen die Grundsätzlich.
00:25:34: Und somit haben wir dort einfach eine extreme Breite an Geschäftsmodellen laufen und Erfahrungen, die wir lernen – das ist der eine Teil.
00:25:44: Der andere ist natürlich genau die Tür zu allem.
00:25:47: Istanbul hat eine extrem ambitionierte Vision, die sie auch bisher erfüllen.
00:25:53: Also unser Geschäft in Istanbul allein Beleuft sie ungefähr auf eine Milliarde Umsatz, was viele absurd ist.
00:26:01: Dass das in Kontext zu setzen mit Tutti-Free oder allem, was am Pfluggegen passiert?
00:26:05: Aber es ist einfach ein wirklich gut gemachter sehr effizienter Umschlagsplatz der Business Detail geplant ist.
00:26:13: Eine unglaublich atemberaubende Geschwindigkeit gebaut also faszinierend wenn man sich dann anguckt wie lange wir manchmal bei uns für Dinge brauchen bis die dann irgendwann stehen oder festgezürzt sind.
00:26:25: Und damit spielt das für uns eine sehr große strategische Rolle, weil die Marken, das Wachstum und auch bisher heute in den Zeiten, in denen wir sind, eine grundlegende Stabilität zeigt.
00:26:37: Und hohe Attraktivität für die Diversifikation der ... der Kundengruppen.
00:26:41: Also das muss man ja immer auch übersetzen, in was spielen wir an Daten zurück?
00:26:45: Welche Nationalitäten kaufen?
00:26:46: wie verhalten sich die Nationalitäten genau an dem Standort?
00:26:49: mit welchen Marken interagieren sie, was wünschen sie
00:26:51: etc.,
00:26:52: dieser Fundus an Datensätzen spielt für auch markende strategisch höchstrelevante Rolle und eben nicht nur in der Türkei sondern grundsätzlich Und das macht es für uns zu einem sehr wichtigen Standort.
00:27:04: keine Frage
00:27:05: Du hast gerade von der Vision, das ist dann wo der Flughafens gesprochen.
00:27:09: Was ist so deine Vision für Heinemann?
00:27:12: Die Frage jetzt schon!
00:27:14: Das ist eine gute Frage.
00:27:15: man könnte jetzt meinen da müsste ich mich ja hoch darauf vorbereitet haben.
00:27:17: nach der Frage der Vision Ich bin nicht jemand der daran glaubt eine fixe Version pro Generation zu haben sondern ich habe inzwischen für mich verstanden dass die Vision sich dann doch in einem bestimmten Zyklus immer wieder anpasst oder verändert, weil die Flexibilität wir brauchen.
00:27:34: Auf der anderen Seite soll sie auch Halt geben in die Zukunft.
00:27:36: also wir haben von unserer Seite natürlich ganz klar für uns erst mal gar nicht nach außen und ausgemacht dass wir Aran-Familienunternehmen in privater Hand bleiben wollen sofern wir nicht sehen das das zu irgendeinem Nachteil wird oder der Wachstum im Weg steht oder sonstwas was dann auch wieder übersetzt werden muss.
00:27:53: was heißt ein wachstumsambition dahinter Und da, unsere Emissionen sind groß.
00:27:57: Aber sie sind auch moderat dahingehend, dass wir wissen was wir aufgeben müssten um nochmal ganz andere Schritte zu gehen oder sonstiges.
00:28:03: so und dahin geht es unsere Industrie aber auch überschaubar und würde auch nur bedingt viel zulassen in einem bestimmten Raum der Zeit.
00:28:14: So und deswegen ist für uns ganz wichtig das sagen wir mal ganz vorweg eine unternehmerische Unabhängigkeit zu wahren die uns einfach vor allem sehr große Entscheidungen, sehr schnell treffen lässt.
00:28:25: Ob wir nach links rechts oder wo auch immer marschieren.
00:28:29: Weil auch wieder, wo wir vorhin schon dabei gesprochen haben ist ein großer großer Vorteil eben dieses Familienkonstrukte sein kann oder sollte, genau diese Schnelligkeit in die ganz entscheidenden Momenten zu bewahren.
00:28:43: Und das ist mindestens mal eine der Visionen, die wir haben um das Beizubehalten besagt sehr viel darüber aus wie wir Wirtschaften und wie viele Risiko wir eingehen
00:28:51: usw.,
00:28:53: aber dass unternehmerische Handeln streicht eben das Risiko jetzt auch nicht aus der Vision raus.
00:28:58: also wir sind schon gerne wenn einem gesunden Risiko unterwegs um dann auch die Industrie als auch uns selbst irgendwie zu fördern oder auch zu verändern.
00:29:07: Das ist ganz klar der Punkt.
00:29:09: und was ich wollen auch sagte, das menschenzentrierte Element wie wir sind und wahrgenommen werden.
00:29:14: Wenn wir das verlieren dann weiß ich nicht ob es in irgendeiner Form im Einklang mit welcher Vision noch immer für Heinemann ist.
00:29:22: Du hast eben, bevor wir die Aufnahme gestartet haben – haben wir auch schon kurz gesprochen – hast du selbst das Thema Geopolitik angesprochen.
00:29:28: Was für euch mit eurem Geschäft ja sicherlich eine sehr große Rolle spielt?
00:29:31: Wir haben jetzt gerade den Krieg in der Ukraine, wir haben den Nahen Osten als sehr viele Unsicherheiten im Reisemarkt.
00:29:40: Wie spürt ihr die und wie direkt wirken sie sich auf euch aus?
00:29:44: Also wie spüren die?
00:29:47: Sehr, also die Geopolitik und das was in der Welt passiert hat immer einen großen Einfluss auf unser Geschäft gehabt.
00:29:54: Groß heißt nicht immer gleich alles negativ.
00:29:56: es kann auch anders aussehen je nachdem wie sich Dinge verschieben.
00:30:00: Wir sind es daher vor allen Dingen gewohnt ins Szenarien zu denken.
00:30:04: Das ist ganz wichtig dass wir einfach sagen was für Hypothesen im Raum sind wovon werden die Getrieben?
00:30:10: wo könnte mal etwas sein passieren um davon abzuleiten wie viel Risiko gehen wir damit ein einen Standort aufzubauen oder aufbauen zu wollen, eine Region mitaufzunehmen usw.
00:30:21: Auch sagen wir haben bei allen Szenarien die man so durchspielen kann und vielleicht auch mit dem was wir heute erleben, vielleicht gerade im mittleren Osten hätte man wahrscheinlich schon sagen können das kann eines Tages mal so passieren.
00:30:32: aber wir sind am Ende auch Menschen wie jeder andere auch die immer irgendwo auf dem Thema unterwegs sind hoffen wenn man es nicht passiert.
00:30:40: also wir können uns ja jetzt auch nicht irgendwie verstecken sondern wir marschieren weiter und haben auch vor mehreren Jahren, drei oder vier Jahren mehr investiert im mittleren Osten um uns dort aufzustellen.
00:30:51: Wir haben Office in Dubai für so viele andere wahrscheinlich auch aufgemacht ist mit einem Team besetzt angefangen lokal ein bisschen auszubauen um dort vor allen Dingen Ich sag mal eher, als den Umschlagsplatz wahrzunehmen.
00:31:07: Wir haben unser Geschäft Afrika ein bisschen mehr darüber geschoben weil wir gemerkt haben dass viele unserer Kunden die wir weltweit haben den gleichen Weg eingeschlagen haben.
00:31:17: Die haben alle irgendwo Dependants oder Repräsentativen in Dubai um im mittleren Osten tätig zu sein auf der anderen Seite auch eben auch Transaktionssicherheit zu haben.
00:31:28: Das heißt da ist es nun mal so, dass die Geschäfte teilweise einfacher oder schneller funktionieren können wie sofern man seinen Setup dann noch hat und somit treffen wir auch am Ende des Tages sie bei eigentlich unseren Kunden auch ein Stück weit nachgegangen um uns dann auch dort zusammenzusetzen und gegucken wo die Reise dann letztendlich hingeht.
00:31:44: für unsere Logistik und Supply Chain was ich vorhin erklärt hatte auch ein großes Thema wie wir solche Standorte dafür nutzen um einen Geschäft von A nach B Sonst nochmal, ich bin im Ende des Jahrzehntes hier angetreten und in die erstmalige CEO-Rolle geschlüpft.
00:32:04: Erstmalig nicht nur für mich sondern auch für die Firma weil es vorher gar kein CEO gab.
00:32:08: In dem Sinne haben wir das gemacht für eine grundsätzliche Internationalisierung und Verständnisgenerierung sag' ich mal so.
00:32:15: Und dann habe im zweiten Jahr sozusagen die Feuertaufe Corona mitgenommen.
00:32:21: Das hatte jetzt ja weniger mit Geopolitik zu tun, aber das war der erste Schritt.
00:32:25: und dann sind wir aus Corona langsam wieder rausgekommen dann die Geopolitik nochmal ganz anders komplett zu spüren bekommen durch Russland, Ukraine.
00:32:35: Beides Märkte waren an dem wir lange gearbeitet haben und auch sehr erfolgreich unsere Geschäfte geführt haben.
00:32:41: Gerade damals hat sich Moskau super entwickelt oder das russische Geschäft Ukraine auch und die waren über Nacht halt weg Und das ist ja bis heute.
00:32:51: Seid ihr komplett raus auch da?
00:32:53: Wir sind operativ aus den Märkten raus, also keine findet wenig operative Stadt außer dass wir noch Grenzshops haben die Erde zu dienen, dass wir in irgendeiner Form bei Grenzübergängen das auf der einen Seite noch Geschäft generieren und auf der anderen Seite aber auch die Teams die wir jetzt schon seit Jahren nicht mehr das machen was sie eigentlich tun zumindest in irgen einer Form finanziell unterstützen können So, sonst wäre er auch da an der Stelle alles weg.
00:33:22: Das kann man jetzt nicht sagen, dass man alles so beibehalten hat wie vorher und das kann man leicht durchfinanzieren.
00:33:26: aber es gibt uns diese Möglichkeiten.
00:33:29: Russland ist es so, kann man ja auch nachlesen, dass wir uns komplett von unseren Share Holdings verabschiedet haben in einem Prozess, der auch nicht unkompliziert ist.
00:33:38: also die andere Seite macht das jetzt eigentlich einfach gemacht dann irgendwie das in dem Fall zu verändern.
00:33:44: Wir aber, ich sag mal vertragliche Themen haben oder beziehungsweise Verantwortlichkeiten und so weiter wo wir noch in einer Art von Belieferungsmodell weiterhin unterwegs sind die natürlich alles was an Regelwerken, Sanktionenbeachtungen usw.
00:34:00: dann auch natürlich eingehalten werden.
00:34:03: Aber es ist ein minimales Geschäft gegenüber dem was wir vorher hatten.
00:34:08: Das liegt aber auch daran dass auch an der Stelle nicht komplett ideologisch eben unterwegs sind.
00:34:14: Wir sehen uns immer als extrem, was heißt extrem?
00:34:16: Aber als unpolitisch steigende, wenn wir anfangen würden grundsätzlich nur über alles über Werte zu entscheiden dann hast du in dem Geschäft oder im globalen Geschäft wie wir es betreiben auch gerade an Flughäfen ist wahnsinnig schwierig zu verargumentieren und wir sehen halt auch den Bereich des Tutifries, wie's eben auch im Regelwerk.
00:34:33: grundsätzlich ist irgendwo so ein Zwischen-Element zwischen zwei Ländern, wo du halt bist in einer Art No Man's Stand.
00:34:39: Damit reden wir uns das nicht schön sondern wir versuchen natürlich an den Orten stellen wo wir dann auch sind so zu agieren wie wir halt gerne agieren.
00:34:47: So ja auch unser Geschäft betreiben
00:34:49: und ja nahe Osten also ist es dann wirklich schlägt das dann quasi zwei Tage später durch?
00:34:53: oder wie schnell kommt sowas wirklich bei euch an wenn so einen Krieg beginnt?
00:34:58: Super schnell!
00:34:59: Also über das andere Beispiel müssen wir nicht reden, da war halt alles sofort dicht und fertig.
00:35:04: Das war ganz klar, dass hat der Erdmeisterativen Aufwand wie ich eben gesagt habe.
00:35:07: was sind die dem beachten müssen?
00:35:09: um wo geht die Reise hin?
00:35:11: Na Osten gut ist jetzt nicht so dass wir überall den gleichen Effekt spüren.
00:35:17: man könnte auch meinen oder die Leute glauben auch zumindest aus der Industrie heraus dass hier zum Beispiel Istanbul ein großer Gewinner ist weil sich halt bestimmte Themen und Transits verschieben.
00:35:25: Das sehen wir so gar nicht.
00:35:27: Ich glaube, die Symbol ist heute ein Gewinner dahingehend, dass es einigermaßen stabil geblieben ist in der Zeit.
00:35:33: Verschiebungen in Kundenströmen auf jeden Fall.
00:35:35: Wir sehen natürlich... Und das ist ein Beispiel was jetzt ja die Welt grundsätzlich beschäftigt mit der Straße von Hormuz.
00:35:43: Mit all den Themen, dass wir hier Szenarien durchspielen über Öl und Kerosinknappheit, über Flughäfen oder Flugzeuge, die gegrounded werden, was wir ja schon sehen.
00:35:54: auch strategisch sein von Fluggesellschaften, das mal einzusteuern.
00:35:57: Aber grundsätzlich reden wir auch über Szenarien und sagen was ist denn mit Australien zum Beispiel?
00:36:03: Wie funktionieren die in welcher Form?
00:36:05: Das wissen wir heute natürlich viel besser.
00:36:07: werden die beliefert mithalt dementsprechend Rohöl usw.
00:36:13: Und wie lange hält der Vorrat so?
00:36:14: also sowas haben wir uns vorher nicht in Ansätzen gefragt.
00:36:17: aber daran müssen wir halt ableiten und auch in den Gesprächen mit den Flughäfen zu sagen kommt da.
00:36:22: Und wie müssen wir uns darauf vorbereiten?
00:36:23: Weil grundsätzlich und das ist der super schnelle erste Effekt, es alles ist teurer.
00:36:28: Fliegen ist teuerer, Flugzeuge gibt's weniger.
00:36:31: alle sagen aber das stimmt doch gar nicht sind noch alle voll?
00:36:33: ja sie sind alle voll weil es halt weniger gibt.
00:36:36: also schon strategisch auch so gespielt ist immer noch alles nach Friedefeuil der Eierkuchen aussieht.
00:36:40: trotzdem können wir sehen dass die beruhigende der berühmte Teil es fliegen halt trotzdem viele Menschen.
00:36:45: oder so suchen sich Leute ihre Wege von A nach B oder wo auch immer hin zu kommen.
00:36:49: das Jahr Aber etorre alles wird, desto mehr spüren wir es natürlich im Durchschnittsbaum in unseren Läden.
00:36:56: In der Art und Weise wie sie argumentieren diesmal nicht vielleicht im Moment nicht.
00:37:01: Also da die Wasserflasche geht immer das ist klar aber der Rest wird schon stark beeinflusst.
00:37:07: dass auf jeden Fall.
00:37:08: Aber es gibt eben auch nicht nur Verlierer.
00:37:10: Und wie sehr besorgt dich das Thema Kerosin knapp halt?
00:37:13: Reicht das Kerosin über den Sommer
00:37:15: in Deutschland?
00:37:16: Da fragst du mich etwas, was kein anderer bisher beantworten konnte.
00:37:19: Was sich aber sehr viele fragen.
00:37:21: Da fragen sich ganz viele!
00:37:22: Ich kann tatsächlich nur von einer Konversation berichten... Aber die hat mit Deutschland leider nichts zu tun, sondern mit Australien.
00:37:28: Deswegen kam ich auf das Beispiel, weil ich gerade vor eineinhalb Wochen mit unseren Partnern, also dem Flughafen Sydney zusammen saß und wir genau diese Frage gestellt haben, weil so viel Spekulation sind dass sie halt nur noch drei Wochen oder sechs Wochen haben und dann war es das hoch entspannt, weil der Staat selbst hat zu einem bestimmten Zeitpunkt so viel gekauft oder schnell angeholt dass sie jetzt gar nicht wissen wohin damit.
00:37:54: Und sie haben aber auch zu so teuren Preisen eingekauft, dass die Fluggesächer von das gar nicht haben wollen.
00:37:59: Weil sie sagen also zu den Preisen wollen wir es jetzt gar nicht machen weil wir haben ja genug.
00:38:02: Also das sind völlig unterschiedliche Geschichten für uns natürlich manchmal im Moment immer so die Frage der Fragen genau wie du sie mir gerade gestellt hast.
00:38:10: ich glaube momenten nicht dass wir das Risiko haben einer grundsätzlichen Kerosinknappheit.
00:38:16: Das wird die Welt selbst die Art und Weise wie heute Konflikte oder Kriege geführt werden in der Form so nicht zulassen.
00:38:23: Das glaube ich nicht.
00:38:24: Also ich glaub schon, es wird trotzdem nicht einfacher.
00:38:26: Es ist jetzt nicht so, dass irgendwie einen Garantien dahinter stecken oder sonst was.
00:38:30: Leider weiß man das heute ja nie, weil sich tagtäglich über Tweets- oder irgendwelche anderen Dinge Strategien auch verändern.
00:38:38: Du bist jetzt in der fünften Generation leidestes Unternehmen als Kurs CEO seit im Jahr zwei Tausendundachzehn?
00:38:46: Und da waren es viele Krisen die wir gerade einmal durchgespielt haben.
00:38:50: Gab's dir eine Lektion, die du für dich mitgenommen hast?
00:38:55: Also wahrscheinlich kann ich mit der ersten anfangen, weil das natürlich die bedeutendste Krise war.
00:39:00: Die Corona-Krise.
00:39:03: Wir tun im Moment immer intern sehr gut daran.
00:39:04: dass wir sie gar nicht mehr zitieren müssen ist ganz schön.
00:39:06: Das muss mir lange.
00:39:08: aber was wir in der Zeit gelernt haben ist vor allen Dingen den Mehrwert an Transparenz und Kommunikationen.
00:39:16: Wir sind grundsätzlich keine intransparente Firma aber wir haben natürlich als Familienunternehmen in privater Hand den Vorteil Manchmal kann man das auch Vorteil nennen oder dass wir eben nicht so viel kommunizieren müssen, dass wir nicht so viele Preise geben müssen
00:39:30: etc.,
00:39:31: weil vielleicht dahinter die eine oder andere auch Strategie gesehen werden könnte.
00:39:37: Das hat sich aber auch ein bisschen übersetzt auf das wie wir intern in unserer Kommunikation waren und die war nicht gut genug aufgestellt um auf der einen Seite solche Krisen auf Knopfdruck dann auch zu behandeln oder zu entgegnen Und dann wiederum auch übersetzt auf das, wie wir über Strategien und Visionen reden.
00:39:58: Wo soll die Reise hingehen?
00:39:59: Was sind fünf Jahren?
00:40:01: Was ist das Wichtigste hier und jetzt?
00:40:05: Was macht uns Ängste, was macht uns dies?
00:40:07: Wir haben als Firma sehr viel mehr ich selber auch investiert in dem Bereich der Koppelkommunikation des Public Affairs Management so gesagt auch.
00:40:17: Wie gehen wir in die Politik
00:40:18: usw.?
00:40:19: Ich bin halt wirklich kein Politiker!
00:40:22: wird nie ein Hobby von mir.
00:40:23: Aber der Punkt ist, das gelernt zu haben, dass wir ... Dass es nicht nur einseitig ist und dass uns jeder kennen muss, weil wir ja schon vor Jahren alt sind Und dementsprechend genau weiß wie er uns behandelt oder helfen könnte Ist ein großes Learning aus der Krise gewesen wo ich angefangen habe in der Krese selbst in Hamburg Selbst bei unserem Bürgermeister und das meine ich gar nicht in der Form zu kritisch aber auch erklären musste was wir eigentlich tun umwie weit und breit wir eigentlich aufgestellt sind und warum uns Corona jetzt wirklich wahnsinnig hart trifft oder politische Aussagen, dass man nicht reisen soll.
00:40:52: Das war für mich eines der größten Learnings.
00:40:54: ist eine grundsätzlich solide über sie Jahr flächendeckende Kommunikationsstrategie zu haben.
00:41:02: War das größte Learning aus allem weil du die Leute einfach mitnimmst und in einer Art von ... Ich nenne es im Ownership Paks wo Sie sagen okay ich kann auch mitwirken Dinge abzuwenden oder auch zu verbessern usw.
00:41:15: Und das hat viel mit Kommunikation zu
00:41:17: tun.
00:41:18: War das eine Herausforderung für dich?
00:41:20: Kommunikation.
00:41:21: Also weil du wirkst ja super nah, aber kommunikativ...
00:41:26: Nee, ich hab weniger beigebracht als dass ich einfach grundsätzlich immer den Mehrwert für mich eher gesehen habe daran mehr zu reden als weniger.
00:41:35: Deswegen haben schon gesagt also wenn ihr hier in bestimmten Zeitfenster habt wie lange der Fortgast sein soll viel Glück!
00:41:41: Aber der Punkt ist warum auch nicht?
00:41:43: Also, natürlich kann man zu viel reden und irgendwann können alle den Faden verlieren.
00:41:47: Aber vom Ding her ist es nahebare Kommunikation in allen Belangen des im Privatlebens tatsächlich oder wenn man Kinder hat oder halt auf die Firma bezogen extrem wichtig und hilfreich.
00:42:00: besser als zu wenig.
00:42:01: erstmal so das Risiko ist auf der einen Seite größer als auf der anderen Und das ist dementsprechend für mich auch der Bereich gewesen den ich auch sofort benommen habe also neben dem dass sich in der CEO Rolle Auch Bereiche an mir hängen oder hängen, das kann man ja auch ganz anders machen.
00:42:17: War es People in Culture also das HR.
00:42:19: Es kommt aus einer Familienlogik heraus dass wir nahe an dem Thema sein wollen immer symbolisch als auch... Ja.
00:42:25: Das macht mich nicht zum HR-Experten aber definitiv zur Nahrbarkeit des Themas.
00:42:30: und dann gleichzeitig auch Koppelkommunikationen.
00:42:33: Das war für mich so.
00:42:33: da hat jetzt ich kamer bei einem Person die auch noch damals in Sack gehauen war, als ich kam.
00:42:39: Aber das hatte glaube ich hoffentlich nichts mit mir zu tun.
00:42:40: aber der Punkt war da haben wir gar keinen.
00:42:42: und dann haben wir tatsächlich jemanden geholt, die habt ihr auch kennengelernt, die hat zwei Wochen vor Corona angefangen und kam von einer Kommerzbank und hat gesagt, es beheine man an weil sie keine Lust mehr hat auf ewige Krisen.
00:42:57: Und dann hat sie die mitgebracht.
00:42:58: Nein, aber auf jeden Fall das hat einen unglaublichen Sprung gebracht wie wir auch weltweit die Krise managen konnten weil ja auch an jedem Land alles anders gewirkt hat andere Konsequenzen, andere vertragliche Konseqenzen.
00:43:16: Auf allen Standorten der Welt.
00:43:17: hundert Länder haben für ihn gesagt Also wir in Verhandlungsmodus gegangen und das über zwei Jahre, also nicht mehr sales sondern Verhandlungen.
00:43:25: Wir mussten in die Politik, wir mussten Gewerbetrommel rühren warum uns das trifft, warum es nicht gut ist, warum die entscheidende Konditionen nicht gut sind Und haben auch unter uns die ganzen ich sag mal Verantwortlichen der Locations viel näher an uns herangezogen um einfach den Markt hier stattfinden zu lassen als immer Wie vielleicht früher, wie gesagt haben.
00:43:47: SetQuarter hat immer diese leichte Krankheit.
00:43:49: Ich glaube es ist nicht ein Heinemann-Krankheit sondern grundsätzlich, dass immer gedacht wird da sitzen alle die, die am meisten wissen oder es am besten wissen was wir in der Zeit gut geschafft haben zu lösen und zu sagen Der Markt ist das wo wir stattfinden, wo der Kunden stattfindet.
00:44:05: Eingang nach innen zu schaffen war ein großes Anliegen, was bis heute auch ganz gut funktioniert hat.
00:44:11: Du hast eben gesagt du bist kein Politiker.
00:44:13: ich würde trotzdem gerne kurz noch über Politik sprechen und zwar über den Standort Deutschland.
00:44:19: Da wird ja im Moment sehr viel darüber gesprochen und auch gestritten viele Unternehmerinnen und Unternehmertlagen über Bürokratie, über hohe Energiekosten usw.. Sofort.
00:44:28: Wir kennen alle diese Diskussionen, war auch die Frage eigentlich wie nimmst du das wahr?
00:44:33: Wie guckst du auf diesen Standort Deutschland?
00:44:35: Du hast ja international sehr guten Vergleich.
00:44:37: Definitiv.
00:44:38: Ich weiß nicht ob ich ein gutes oder schlechtes Beispiel bin weil... ...ich bin extrem voreingenommen vielleicht auch einen Tickenweit oberflächlich Weil ich gar nicht in die Tiefe der Politik rein möchte weil ich nicht glaube dass es gesundheitlich gut ist wenn's mal für mich nicht.
00:44:49: Wie meinst du daß
00:44:51: Weil ich finde, wir sind in keinster Form signalisieren wir als Land oder auch in der Politik.
00:44:58: dass man das, wie ich eben vielleicht erklärt hatte mal um die Vergleich zu schaffen.
00:45:02: Dass man es äußere nach innen rein tragen lässt, um auch davon zu lernen und gut zuzuhören, dass das in der Politik unbedingt so einfach ist sondern wahrscheinlich wahnsinnig viele unterschiedliche Wege existieren, die eben auch leider nicht eine Formel haben, sondern du sagst Wie komme ich am besten zu dem Thema?
00:45:18: Um das mal vorzutragen, um da mal gehört zu werden... Da finde ich sind wahnsinnige Steine liegen da im Weg bürokratischer Natur auf natürlich administrativer Natur dass da in dem Fall zu wenig zugehört wird.
00:45:31: Ich glaube auch, das ist so ein bisschen das wo man jetzt sagen könnte der heul.
00:45:37: doch aber der Punkt ist auch wir sind natürlich auch unternehmen was wir jetzt auch versuchen und zu positionieren die einen sehr großen blick auf die welt haben dürfen müssen weil wir halt so global sind.
00:45:48: wir sind dreizehn prozent es unseres geschäftes noch in deutschland erstes außerhalb das heißt und vor allen immer an politisch nahen Knotenpunkten, ohne dass wir sie politisch werden lassen.
00:45:58: Sind sie einfach infrastrukturell so wichtig und so Einfluss geben?
00:46:02: Dass es immer ein Teil ist was im Blick sein sollte und was auch Einfluß hat.
00:46:06: wenn wir in Sydney am Flughafen betreiben zehn tausend Quadratmeter als deutsches Familienunternehmen dann finde ich sollte die Hausaufgaben nicht nur von uns gemacht werden das wir die Werbetrommel anschmeißen müssen und sagen, da sind wir.
00:46:19: Könnt ihr uns bitte mal fragen oder mitnehmen oder sonst irgendwas?
00:46:22: Aber wir haben einfach Meinung zu den verschiedenen Reglementierungen in diesen Märkten die sicherlich auch von Vorteil sind angehört zu werden.
00:46:32: Das ist der eine Teil.
00:46:33: Der andere ist ich bin hier extrem bekannt als Deutschland-Kritiker.
00:46:39: Das hat aber auch damals, das ist die vierzehn Jahre... Hier war
00:46:41: ich im Unternehmen.
00:46:42: Also großer Generationskonflikt an der Stelle, aber in Ordnung weil ich eben wie vielleicht ganz eingangs gesagt habe aus einer sehr starken Organisation in einer starken Organization gelebt habe so die es auch sehr transparent war und sehr klar gezeigt hat wo die Reise hingeht und einfach eine Vision hatte dass auch einfacher muss man auch sagen Deutschland eine Vision rüber zu kippen ist nicht einfach Aber es wird auch gar nicht so richtig versucht.
00:47:07: Und das ist ein bisschen mein größtes Problem, dass spiegelst du das wieder was in der Politik passiert?
00:47:12: Ist das immer noch mit Brechenbiegen, mit Grabenkämpfen oder wie auch immer Ideologien in jedem neben zweiten Satz sein stehen müssen damit's noch einigermaßen funktioniert oder damit man sich treu bleibt als sich im größeren Kontext der Globalisierung auch zu verstehen und zu sagen welche Rolle müssen wir eigentlich als Deutschland grundsätzlich spielen Geografischen Lage mit der wirtschaftlichen Lage etc.
00:47:38: Und welche Visionen brauchen wir, die erstmal Ideologie frei sein muss?
00:47:41: Weil nur dann werden wir irgendwann vielleicht auch verstanden oder können es darauf einigen worauf wir setzen müssen.
00:47:47: und das ist eben zum Beispiel mein Problem.
00:47:49: ich sehe da halt nicht so richtig das Licht am Ende des Tunnels und deswegen mische ich mich da dann auch das kann man jetzt auch sagen ist ja blöd er duckt sich weg aber So richtig viel einmischen tue ich mich da auch nicht.
00:48:00: Also, ich beschäftige mich dann gerne mit unserem Geschäft und mache sehr viel international und versuche das Netzwerk aufzubauen um uns anderweitig dann auch Gehör zu verschaffen.
00:48:12: in Deutschland sehe ich auch viele gute Dinge aber auf der anderen Seite eben auch hartesteinigen Weg vor uns und ich sehe jetzt gerade nicht dass es im Moment ja soviel besser wird.
00:48:25: Ich finde ein paar Dinge besser inzwischen Aber zum Beispiel?
00:48:29: Die Führung.
00:48:30: So, die ist ja auch stark in der Kritik.
00:48:32: aber ich finde also ich sag mal außenpolitisch international finde ich uns welten besser vor dem was wir von paar Jahren noch hatten.
00:48:40: Inpolitisch wird es halt knapp so da will ich jetzt gar nicht drüber urteilen Ist auch der Konstellation geschuldet.
00:48:47: Ich sage Ja Es ist immer noch ein ideologische Krieg der überall herrscht und den finde ich schwierig wenn man im Moment finde ich eine eine seltene bis hin aber auch nötige Chance hat, das vielleicht ein Stück weit zu verändern.
00:49:00: Ist auch nicht einfach.
00:49:01: also ich gebe den jetzt nicht allen unter sechs hier sondern es ist schwierig mit anzuschauen
00:49:06: und gleichzeitig gibt es ja auch die Kritik in der er vielleicht irgendwie auch was dran ist die man berechtigt finden kann.
00:49:11: so sagen viele Unternehmerinnen und Unternehmer schimpfen gerade sehr viel auf den Standort Deutschland und sagt immer die Politik müsste mal die Politik müssten Mal.
00:49:19: gleichzeitig kann man ja aber auch sagen ihr müsstet aber vielleicht auch dies und jenes tun.
00:49:23: Also irgendwie mir kommt das manchmal so vor wie so'n Hin- und Hergeschiebe Verantwortung, um ehrlich zu sein.
00:49:28: Hundertprozentig!
00:49:30: Also dass wir vorsichtig jetzt, sonst kriegt gleich ganz schlechte Noten... Aber dass wir in der Mekakultur und Mekagesellschaft sind, das steht außer Frage.
00:49:42: Ich mag das Wort Zuversicht eigentlich gar nicht aber ich glaube es ist grundsätzlich darum geht Dinge weit aus positiver ins Licht zu stellen und sich daran festzuhalten wo liegen unsere Stärken?
00:49:51: Das ist übersetzbar zu dem was wie auch unserem Unternehmen gerade tun oder alle Jahre wieder ist einfach sich immer wieder darauf zu besinnen wo unsere Kernkompetenzen liegen gemessen an der ultimitiven Realität Und nicht daran, wo du Lust hättest mal so zu landen.
00:50:06: Oder du willst der Anführer in dem Segment auf einmal werden?
00:50:11: Weil es jetzt gerade irgendwie alle drüber sprechen oder wie auch immer.
00:50:13: Sondern Du musst dich halt ganz klar anschauen und darauf besinnen Wo stehst du?
00:50:17: Wo ist dein Standort?
00:50:18: Was bringt der Standort und was macht er mit dir und was holst du da am besten mal raus?
00:50:22: Dann spielst du eine Rolle Die ist fix und das sind, denn wir halt für uns auch Kernkompetenzen.
00:50:27: Auch da machen gehen wir gerade jetzt durch eine Übung die vielleicht auch ein bisschen weit nicht nur für uns gilt sondern eben auch als etwas wo wir versuchen schon eine Art von Vorbild weil wir auch darüber reden mit aufzumalen zu sagen du musst am Ende eine Rolle einnehmen musste ich dazu auch bekennen.
00:50:46: und dann gibst Du alles darauf in Exzellenz zu lernen und darauf zu fahren auf zehn Feldern irgendwie super zu werden oder noch mitzumischen und dann leider merkst, dass die Kernkompetenzen schwächeln.
00:51:01: Und du bist auf einmal nichts mehr exzellent oder gut?
00:51:04: Das ist so ein bisschen das, wofür wir uns tatsächlich im negativen Inspiriert gefühlt haben es intern mindestens mal anders zu machen weil ehrlicherweise ist Deutschland um wie Deutschland sich teilweise zeigt oder gibt auch mein wegen der politischen Entscheidung vielleicht auch negativ Beispiel hier und da, wo genau diese Kernkompetenzen vernachlässigt wurden.
00:51:24: Und wir versucht haben oder in einer bestimmten Zeit auf allen Themen dieser Welt irgendwo großen Einfluss zu haben oder Vorreiter oder sonst was zu werden, wo missachtet wird wie was Vorreite eigentlich bedeutet und was du dazu brauchst.
00:51:38: Das ist glaube ich schon ein wichtiges Thema.
00:51:40: aber ich gebe dir recht Es wird sehr viel hin- und hergeschoben an Verantwortung.
00:51:46: Ich finde gerade wir also damit meine ich nicht nur Heinemann, sondern ich meine auch Familienunternehmen sind eher die, die weniger PR-seitig meckern als dass wir schon versuchen über gezielte Initiativen oder auch in Absprachen zusammenkommen und so weiter.
00:52:03: Ich mein Maschinenraum ist vielleicht an der Stelle sogar ein total spannendes Element genau das was ihr schon vor Jahren angefangen habt diesen Raum zu schaffen sich auszutauschen Probleme zu bewältigen das Kollektive anzupacken.
00:52:17: aber eben auch würde ich sagen da wahrscheinlich auch nicht so viel Ideologie statt.
00:52:21: Das kann ich mir nicht vorstellen, sondern dafür muss man sich eine Ecke weit frei machen und eben auch ein Land mal ein bisschen, weil die Unternehmen betrachten, weil das ist nun mal auch ein Motor für sich.
00:52:31: Vielleicht sollten wir im Maschinenraum
00:52:32: für Deutschland
00:52:33: bauen?
00:52:34: Wo Politik und Unternehmen an den
00:52:36: Utopien... Ich bin dabei!
00:52:40: Jetzt du hast gesagt, ihr seid ein Familienunternehmen aus Überzeugung.
00:52:45: Warum
00:52:47: Familienunternehmen?
00:52:48: die richtige Organisationsform oder die richtige Herkunft für das Geschäft, also es könnte auch Private Equity geführt sein.
00:52:55: Aber das sage ich ja nicht!
00:52:56: Also für mich gibt's nicht die Antwort, dass Familienunternehm'n oder das Konstrukt-Familienunternehmen eine bessere Antwort ist auf bestimmte Dinge.
00:53:02: Das sehe ich nicht so.
00:53:04: Ich sehe auch Private equity für bestimmte Themen des besseren Modells als dass ich das versuche über ein Familienunternehmen zu machen.
00:53:12: und dementsprechend gibts da... die Antwort in der Form nicht.
00:53:16: Ich glaube, dass man halt und da kommt wieder das philosophisch romantische mit rein ich glaube, wir uns auch entteilen davon so ein bisschen besinnen müssen auf das Thema warum existieren wir überhaupt?
00:53:29: Warum kommen Leute hierher?
00:53:30: Warum arbeiten sie hier?
00:53:32: Warum entscheiden sich für dich?
00:53:34: Und so weiter.
00:53:34: Das heißt... Da kommt jetzt bis zu der Purpose mit ins Spiel wo ich ganz anfangs zu dem Fall Singapur und so weiter parallel genommen habe, wo ich gesagt hab wenn Und das sind nicht alle, sondern einen bestimmten Schlag an Menschen sich bei dir so wohlfühlen.
00:53:49: So sein zu dürfen wie sie sind, Fehler machen, Verantwortung übernehmen gepusht werden aber vor allen Dingen auseinander gesetzt zugehört und so weiter einfach A. Zu entweder besseren oder einfach gute Menschen bleiben sind, wie auch immer das auch mit nach Hause nehmen und genauso dann wieder von zuhause, auch wieder mit zur Arbeit.
00:54:10: Also dieser Familienkontext grundsätzlich eine größere Verantwortung zu haben ist schon sehr wichtig.
00:54:15: Ich glaube damit holst du sehr viel mehr daraus.
00:54:18: aber es ist auch nicht jedermannssache so.
00:54:20: ich bin tatsächlich hier und habe mich für die Firma irgendwann später entschieden aktiv zumindest in der Firma zu sein.
00:54:29: auf allein im Grund, weil ich Menschen getroffen habe die mir mit so viel Solidität oder dem Namen oder der Geschichte entgegengetreten sind.
00:54:38: Die in sich so klar waren und so nett können wir sagen ja du bist auch der Inhaber ist immer net aber wirklich eine Authentizität an den Tag gelegt haben auch selbst vom Kunden bis hin zu unseren eigenen Mitarbeitern wie gestalbe krass da ist, das ist eine andere Motivation überhaupt Geschäft zu betreiben.
00:54:59: Das hat nachher auch viel Übersetzung.
00:55:01: mit der Strategie zu tun.
00:55:02: muss es immer höher schneller weiter sein und jetzt lassen wir mal die Hälfte unserer eigentlichen Vorteile liegen weil wir einfach jetzt die Möglichkeit hätten nochmal zu verdoppeln.
00:55:09: in der Größe ist nicht unser Thema gar nicht.
00:55:11: Ich bin auch bereit kleiner zu sein und am Ende vielleicht auch ein bisschen profitabler, aber das ist keine Grundsatzphilosophie.
00:55:18: Es hat wirklich was mitzutun.
00:55:19: wie agieren wir auf der Welt?
00:55:21: Und wie funktionieren wir im Wehrwahr genommen?
00:55:23: Das ist für mich ein Modell – ich kann es einfach alles übersetzen – aber leider geht's bei den anderen Flöten.
00:55:29: Ja!
00:55:29: Das ist ein wunderbarer Abschluss von unserem Gespräch und leitet uns zu den drei letzten Fragen über.
00:55:37: Welches Buch hast du zuletzt gelesen, was du anderen auch empfehlen würdest?
00:55:43: Da musste ich kurz echt drüber nachdenken.
00:55:45: Ich habe gedacht wenn ich das komplett den Zufall überlasse heute dann geht es nicht gut aus.
00:55:51: Am Ende habe ich das Buch von Ray Dalio gelesen wo er sich grundsätzlich mit den Kräften dieser Welt beschäftigt bzw.
00:55:58: mit den verschiedenen Ideologien als auch Organisationen ist einfach ein Mensch weitaus eher über Podcasts dann auch für mich gefunden habe und der natürlich einen wahnsinnig großen Einfluss, ich sage mal durch seine Erfahrung noch seinen Erfolg hat.
00:56:17: ist aber ein Buch was man immer wieder aufschlagen kann, dann muss ich nicht von Anfang bis Ende lesen.
00:56:22: Dann können wir immer wieder irgendwo was aufmachen und findet sich darin wie das für mich immer besser weil ich hatte das außerhalb dieses Podcast vorher schon erwähnt dass ich überhaupt schaffe ein buch durchzulesen ohne dass ich abends einfach wegknacke.
00:56:35: Das ist schon bisschen länger her und vielleicht ist dann doch manchmal die eine oder andere Netflix-Serie, die mich einfach nur in Sofa sinken lässt um mal abzuschalten.
00:56:46: Wir nehmen auch Serientipps so es nicht!
00:56:49: Ja ist das so?
00:56:50: Das ist ja shrinking für mich einer der wenn es da auf Apple
00:56:53: TV gibt.
00:56:54: Das ist einfach eine so nette, ehrliche, nette Sendung.
00:57:00: Ihr merkt schon ich bin irgendwie ein verkabter Romantiker auf ein paar Themen aber das tut halt der Seele gut.
00:57:07: Es gibt doch ganz andere Serien und ich gucke die werde ich jetzt nicht teilen.
00:57:11: Also die geben glaube ich dem Podcast nix.
00:57:14: Aber Ray Dalio ist einfach das cooler Typ.
00:57:17: Der kann spannend erklären und macht es nicht zu kompliziert und ruht sich da nicht auf irgendwelchen Erfolgen aus.
00:57:23: der wichtigste Mensch auf Erden, da gibt es leider andere Menschen.
00:57:26: Das ist so das!
00:57:27: Wir nehmen das mit in unserem Buchclub auf und wir haben die auch ein Buch mitgebracht.
00:57:31: jetzt lese ich hier gerade auf dem Cover des Buch heißt The Ministry for the Future von Kim Stanley Robinson.
00:57:38: Auf dem Cover steht dass es das Lieblingsbuch vom Barack Obama ist.
00:57:42: Der war nicht in unseren Podcast sondern der Herr Jacob
00:57:45: Schöffel.
00:57:46: Der Unternehmer und CEO von Schöffl hat das Buch in den letzten Folgen empfohlen Und das haben wir dir als Geschenk mitgebracht.
00:57:52: Das finde ich sehr cool.
00:57:54: Ministry for the Future, nice!
00:57:57: Da melde ich mich an.
00:57:59: Baue ich mit, gerne.
00:58:01: Sehr gut.
00:58:02: Vielen Dank.
00:58:02: Dann
00:58:03: kommen wir zur nächsten Frage und zwar hast du einen Lieblingsflughafen?
00:58:07: Und wenn ja welcher ist das?
00:58:11: Wow, das war richtig gefährlich die Frage.
00:58:13: Weil vielleicht der andere an einer Kunde auch zuhört... Nee hab' ich nicht.
00:58:22: Nein,
00:58:22: unter uns.
00:58:24: Wir sprechen
00:58:25: doch auf Deutsch die meisten der Kunden.
00:58:28: Ich hab keinen Lieblingsflughafen bei mir.
00:58:31: Also ganz ehrlich klar ist nichts zu sagen muss.
00:58:35: aber für mich ist Istanbul ein absolutes Ebenbild oder auch klares Beispiel dafür wo die Reise hingehen kann.
00:58:44: oder wenn man die Möglichkeiten hat, muss man auch sagen.
00:58:46: Also ein Flughafen von null auf zu bauen.
00:58:48: in der heutigen Zeit ist klar dass daraus hoffentlich und sollte etwas sehr sehr gutes bei raus kommen.
00:58:54: so also dementsprechend ist das natürlich auch im gesamten Zusammenspiel weil es alles abdeckt jeden Kunden jedes kundensegment von bis nichts außer acht lässt von super Luxus bis hin zur Einstieg einfach alles abbilden kann vom Platz.
00:59:08: Finde ich wahnsinnig spannend und wenn das zum Beispiel im Airport so ist, dass es einfach von vorn bis gut durch orchestriert ist dann bringt das einfach Spaß.
00:59:16: So dass es ganz klar gibt auch kleinere Flughäfen die ich auch in Betracht ziehen würde.
00:59:21: Spannend finde ich.
00:59:22: Gutes Sydney für ja auch toll.
00:59:23: Es liegt aber auch daran, dass ich Sydney toll finde, vom Grunde erzähle.
00:59:27: Eastern
00:59:29: Bull ist aber auch toll.
00:59:30: Ich wollte gerade nämlich sagen, dass Eastern Bull natürlich auch eine fantastische Stadt ist.
00:59:33: Fantastisch
00:59:34: wirklich!
00:59:35: Unfassbar, vibrant, ganz, ganz tolle Stadt.
00:59:41: und ich könnte jetzt auch Singapore Airport sagen weil das wahrscheinlich der schnellste, effizienteste Airport es den jemals erlebt habe wo man durch die Sicherheitskontrollen in nach unter einer Minute durchmarschiert oder zwanzig Sekunden nach Ankunft.
00:59:56: Das ist spannend Krass.
01:00:00: Die letzte Frage bekommt jeder unserer Gäste so gestellt, welches Kapitel Familienunternehmensgeschichte möchtest du einmal geschrieben haben?
01:00:10: Welches Kapitel?
01:00:12: Grundsätzlich erst mal nicht das Letzte.
01:00:17: Hat doch keiner gesagt!
01:00:18: Nicht das letzte Kapitel sondern... Wahrscheinlich eins eher so, wahrscheinlich in meiner Idee wie weit ich gucken kann.
01:00:26: Wahrscheinlich in der Mitte des Buches irgendwo.
01:00:29: Das gibt immer noch sehr viel Raum und Zeit aber ich glaube das wichtig ist dass das Kapitel der fünften Generation ist.
01:00:34: So und das wird entsprechend ein wie es aussieht sehr komplexes Kapitel wenn man sieht wie sich die Industrie verändert oder auf welchen Themen wir rumdenken müssen oder welche uns beeinflussen.
01:00:48: Aber ich glaube, dass das Schwindel am Vermintern nehmt.
01:00:49: Man kann Kapitel sehr gut in Generationen unterteilen und definitiv das der Fünften.
01:00:54: Und damit gehe ich auch in die Repräsentative natürlich der erweiterten Familie so gesagt, die auch alle bis heute sehr stark und auch im Zusammenhalt hinter oder vor der Firma stehen was vielleicht hier und da manchmal zu kurz kommen zu sagen Weil es wird auch, wie du vorhin sagst, alle meckern immer so viel und Vermintern nehmen kommen ganz oft in die Schlagzeilen.
01:01:18: Weil sie sich so schlecht verstehen.
01:01:19: im Hintergrund auf der Schereholteseite ist auch so – ganz viel!
01:01:23: Ich muss nicht sagen wobei uns das nicht so.
01:01:25: Das ist halt wichtig.
01:01:26: wir sind auch nicht ganz so komplex in der Struktur Aber die Nähe zu unseren Share Holdern und dass die Unterstützung, hat man in Corona gemerkt
01:01:36: etc.,
01:01:36: ist immens.
01:01:38: Und keiner ruht sich auf irgendwas aus sondern vor allen Dingen sind alle da interessiert das es der Firma in erster Linie gut geht und damit eben auch eine Verantwortung über tientausend Menschen zu haben.
01:01:47: Das ist dann auch schon echt viel Verantwortung und das ist wichtig, dass die Familie eben wie gesagt nicht zur größten Gefahr des Unternehmens wird, sondern im Endeffekt zum größten Fanclub.
01:01:59: und wenn wir das weiter beibehalten dann wird es ein gutes Kapitel.
01:02:05: Super!
01:02:05: Vielen Dank Lieber Max auch für die Einladung hier nach Hamburg.
01:02:09: Sehr gerne.
01:02:09: Ihr könnt sogar
01:02:10: blauen Himmel gesehen erregen alles?
01:02:12: Wir haben alles mitgenommen Und ich glaube wir haben auch ein gutes Verständnis bekommen was Familienunternehmen ausmacht was auch Geheimnisse sein können und Wenn man hier bei euch ist dann spürt man dass das sehr Familienunternehmen mit Herzzeit.
01:02:26: Das freut mich, das versuchen wir auch jeden Tag und es ist nicht aufgesetzt, sagen wir so.
01:02:31: Das macht die Leute aus, die wissen dass sie das dürfen und das machen.
01:02:36: Also vielen Dank!
01:02:38: Sehr gerne, vielen Dank, dass ihr da wart.
01:02:39: Danke schön.
01:02:48: Alles neu der Interview Podcast aus dem Maschinenraum.
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