Eva Kempf & Matthias Kellersohn von Henkelhausen: Good Guy, Bad Guy? Wie das Führungsduo den Hidden Champion aufstellt
Shownotes
Henkelhausen wartet und vertreibt Dieselmotoren für Bagger oder Forstfahrzeuge, baut Schaltschränke und Notstromaggregate für Krankenhäuser. Das Familienunternehmen sitzt in Krefeld, beschäftigt gut 300 Menschen und setzt im Jahr rund 100 Mio. Euro um. Seit seiner Gründung im Jahr 1936 hat es schon mehrere Eigentümerwechsel hinter sich. 1998 kaufte es der Unternehmer Lutz Göbel, der früher Chef des Verbandes „Die Familienunternehmer" war und heute Präsident des Normenkontrollrates der Bundesregierung ist.
Die Geschicke des Familienunternehmens lenkt nun seine Tochter Eva Kempf mit dem zweiten Geschäftsführer Matthias Kellersohn. Zusammen sind die beiden im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum" zu Gast. „Wir gestalten heute vieles moderner, der ganze Führungsgedanke ist ein anderer als früher", erzählt Kempf. Eines der ersten Themen, das sie angegangen sei, sei es gewesen, das „Du" einzuführen. Zur aktuellen Debatte über Teilzeitmodelle sagt die Unternehmerin: „Wir fahren gut damit, dass wir Teilzeitmodelle ermöglichen." Einige Arbeitskräfte, die diese Flexibilität brauchen, würden sonst vielleicht ganz wegfallen. „Aber man muss sicherlich Anreize setzen, dass die Leute in eine Vollbeschäftigung wollen", sagt Kempf.
Ihr Co-Geschäftsführer Matthias Kellersohn erzählt, wie er zu Henkelhausen gestoßen ist. Zufällig sah er Kempf und ihren Vater in einem Online-Interview zum Thema Familiennachfolge, in dem sie erzählten, dass sie noch einen zweiten Geschäftsführer suchten – und schrieb dann eine LinkedIn-Nachricht. Er spricht auch über den Standort Deutschland: „Ich glaube, dass es nicht so schlecht hier vor Ort ist, wie manche Leute das gerne reden, sondern dass wir noch deutliches Innovationspotenzial haben", sagt der Manager.
Warum Eva Valentina Kempf & Matthias Kellersohn in ihrer Doppelspitze auf das Prinzip “Good Guy, Bad Guy” setzen, wie die beiden einen Hidden Champion moderner, digitaler und nahbarer aufstellen und warum sie Transformation im Familienunternehmen als Marathon und nicht als Sprint verstehen, darüber sprechen sie im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“ mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums, und Capital-Redakteurin Katja Michel.
Eine Buchempfehlung von Matthias Kellersohn: Letzte Chance. Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie von Robin Alexander
Alle weiteren Buchempfehlungen unserer Podcast-Gäste findest du in unserem digitalen Bücherregal auf Goodreads: Maschinenraum Buchclub
+++ Mehr Informationen zu Matthias Kellersohn und Eva Valentina Kempf auf LinkedIn und zu Henkelhausen auf der Website +++
+++ Fragen oder Anregungen zum Podcast? Dann schreib eine Mail an allesneu@maschinenraum.io +++ +++ Mehr zum Maschinenraum auf unserer Website und auf LinkedIn +++ Moderation: Tobias Rappers, Katja Michel | Redaktion: Jelka Baranowski, Rebecca Marquardt +++
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